Sölder Blaupunkt RTF 2020

08.03.2020

Das erste RTF-Wochenende ist natürlich nur mit der RTF von Sölde wirklich perfekt. So machte ich mich etwas spät auf den Weg von Hörde nach Aplerbeck. Dort kam ich gegen 9 Uhr an. Da war der große Pulk schon weg. Die Vorhersagen für den Sonntag sahen Regen erst am Nachmittag vor. So beeilten sich die Meisten vorher wieder im Ziel zu sein. Ich machte mir weniger Sorgen, da ich eh nur die 75er Strecke fahren wollte. Am Start traf ich Christina und Jörg (oder Ralf?, verdammt mein Namensgedächtnis) und wir quatschten eine Weile. Axel war auch vor Ort, aber Vera war schon unterwegs. Peter fuhr ebenfalls an mir vorbei und grüßte. Ich meldete mich schnell an und startete dann auch.

 

Mein Yellow Bird, das Team Kinesis, kam zu seinem zweiten Einsatz dieses Jahr.

 

Die Route führte nach Osten durch Holzwickede durch und dann weiter durch Massen, vorbei an Unna.

 

Die meiste Zeit ging es über kleine verkehrsarme Straßen. Die Sonne gab sich wieder viel Mühe und drang durch die Wolken. Dank Rückenwind rollte es meistens ganz gut. Nur wenige leichte Anstiege waren zu meistern. Nachdem ich eine Weile Richtung Norden gerollt war, ging es in Afferde wieder nach Osten.

 

Weiter fuhr ich am Rande von Königsborn entlang und dann wieder über Landstraße  nach Heeren. Hier kam nach ca. 21 km die erste Kontrolle. Hier traf ich auch Christina und Jörg wieder. Sie waren allerdings auf der 44er Strecke und so trennten sich unsere Wege direkt wieder. Ich fuhr geradeaus weiter noch ein Stück durch Heeren.

 

Eine Allee brachte mich schließlich zu einem alten schlossähnlichen Gutshof.

 

Ich hielt gerade an um ein paar Fotos zu machen, da kam Torsten angefahren. Er stoppte und wir unterhielten uns eine Weile über Brevet. Dann fuhr er weiter und ich machte meine Fotos, bevor es auch für mich weiter ging.

 

Plattes Land, mit dem Wind im Rücken, da ging es flott voran. Aber mir war natürlich klar was das für die Rückfahrt bedeutete.

 

Der Grosse Blaue Stuhl kurz vor Flierich stand da als Kunstwerk einfach so in der Landschaft rum. Auf der Rückenlehne saß ein Angler. Keine Ahnung was der da fischte, aber ein Foto war es allemal wert.

 

Ein Stück hinter Flierich ging es dann auf eine alte Bahntrasse. Hier lief es auch wieder gut und die Sonne war ohne Wind richtig warm und angenehm. Ein Hauch von Frühling machte sich breit.

 

Die zweite Kontrolle war dann  kurz nach der Bahntrasse in Wambeln auf einem Bauernhof. Hier war für die 75er Strecke auch der Wendepunkt erreicht. Das hieß ab hier ging es gegen den Wind. Und der blies kräftig.

 

Das bekam ich auch direkt zu spüren. Es wurde im Wind deutlich kühler und meine Geschwindigkeit sank zusehends. Ich war nicht so stark wie am Vortag in Hamm. Zwei RTF an einem Wochenende bin ich halt auch schon lange nicht mehr gefahren. Dafür hatte ich Zeit für ein paar Fotos.

 

Auch an den Steigungen ging es jetzt langsamer gegen den Wind. Aber ich machte mir keine Sorgen. Ich würde zeitig genug ins Ziel kommen. Davon war ich überzeugt. Das Ganze war gutes Training um wieder längere Strecken fahren zu können. Ich brauchte nur Geduld. Und die hatte ich. Aufgeben war eh keine Option.

 

Über Bänkerheide fuhr ich nach Bönen und erreichte dann die Kontrolle in Heeren zum zweiten Mal. Hier quatsche ich noch etwas und machte mich dann auf die letzten 20 Kilometer bis ins Ziel.

 

Am Rande von Kamen konnte ich das berühmte Ikea Schild schon sehen. Das Kamener Kreuz war also nicht weit. Die Autobahn konnte ich hören. So kämpfte ich mich weiter gegen den Wind über die Strecke. In Wasserkurl hatte ich dann wieder Dortmunder Stadtgebiet erreicht. Am Rande des Wickeder Holz entlang ging es dann über kleine Straßen Richtung Dortmunder Süd-Osten. Von Asseln war es dann gar nicht mehr so weit nach Aplerbeck.

 

Aber zunächst führte der Weg hinter der Deponie Schleswig entlang. Der Himmel zog sich jetzt immer mehr zu und die Sonne verschwand. Noch sah es allerdings nicht direkt nach Regen aus und so blieb ich gelassen. In Neuasseln fuhr ich dann unter der B 1 durch und erreichte den Rand von Aplerbeck. Dann noch die lange Aplerbecker Straße runter und nach 73 km war ich gegen 13:30 Uhr im Ziel. Hier meldete ich mich ab. Leider waren nur etwas mehr als 200 Fahrer/innen am Start gewesen. Das fand ich schade angesichts des gar nicht so schlechten Wetters. Ich hätte dem TuS Westfalia-Sölde deutlich mehr Starter gewünscht. Auf jeden Fall vielen Dank an den Verein und seine Mitglieder für die tolle Tour, die gute Verpflegung und die gute Laune. Mit Kaffee und Kuchen setzte ich mich noch mit an einen Tisch und quatschte ein bisschen, bevor ich mich auf den Heimweg machte. Nach insgesamt 85 km kam ich trocken zu Hause in Hörde an. Ein richtig schönes Radsportwochenende neigte sich dem Ende zu. Meine Erkenntnis war das ich noch nicht ganz fit war, aber auf dem besten Wege dorthin. Nächsten Sonntag steht dann Herne auf meinem Programm.

 

Jennifer aka Sonne_Wolken


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s