Rund um Herringen

22.02.2020

Eigentlich wollten Alex und ich am Samstag eine Graveltour nach Lüdinghausen machen. Start sollte in Hamm-Herringen sein. Warum das nicht so klappte erfahrt ihr in diesem Bericht. Zunächst aber mal der Wetterbericht. Es war zwar stark bewölkt, aber trocken, ca 10 Grad warm und sehr windig mit fiesen Windböen.Wir fuhren beide mit dem Crosser.

 

Ich fuhr mit meinem bewährten Gazelle Formula Cross von 1990. Alex nahm sein Canondale Caadx, welches gut 25 Jahre jünger war.

 

Zunächst fuhren wir über den Datteln-Hamm-Kanal und nahmen dann den Weg zwischen Kanal und Lippe. Das Kraftwerk passierten wir südlich.

 

Nach Überquerung der Lippe fuhren wir zwischen Stockum und Werne nach Norden.

 

Über Wald- und Feldwege und kleine Straßen sollte es bis nach Lüdinghausen gehen. Dort sollte es dann im Café Kaffee und Kuchen geben.

 

Da wir mit den Crossern unterwegs waren, suchten wir uns bevorzugt ungeteerte Wege.

 

Dann gab es einen lauten Knall und Plattfußkönig Alex machte seinem Namen mal wieder alle Ehren. Na gut, er fuhr auch extrem viel, da konnte man auch mehr Platten haben. Leider stellte sich heraus das nicht nur der Schlauch hinüber war, sondern der Reifen auch noch einen langen Riss hatte. Mit neuem Schlauch und einem Stück Pappe für den Riss im Mantel wurde das provisorisch repariert. An eine Fortzetzung der Tour war aber nicht mehr zu denken. Mit wenig Luftdruck und im Schleichmodus ging es zurück nach Herringen.

 

Dafür hatte ich Zeit für ein paar Fotos. Der böige Gegenwind drückte zusätzlich ordentlich auf den Schnitt.

 

Bei dem Tunnel sollte man besser gut den Kopf einziehen.

 

Der Teich neben dem Kraftwerk war durch den Wind regelrecht aufgepeitscht. Sonst lag er eigentlich mit spiegelglatter Oberfläche da.

 

Der Kanal mit dem Gersteinwerk in Stockum. Nur noch die Blöcke die mit Erdgas betrieben werden, sind in Gebrauch. Der Kohleblock wurde 2019 still gelegt. In Herringen wechselte Alex dann schnell das Rad und stieg auf sein Singlespeed. Wir wollten wenigstens noch eine Runde fahren, auch wenn es für Lüdinghausen zu spät würde.

 

Dafür stärkten wir uns erst einmal in der örtlichen Bäckerei. Es war ja schließlich schon Nachmittag und ich hatte seit dem Frühstück nichts gegessen.

 

Wir fuhren Richtung Halde Sundernrücken. Die Böen rissen uns teilweise fast vom Rad. Aber wenigstens blieb es immer noch von Oben trocken.

 

Dann drehten wir etliche Runden durch den Sunderner Wald. Da wir recht gemütlich fuhren, konnte man sich gut unterhalten. Und wer mich kennt, weiß ja wie gerne ich quatsche und mich über Gott und die Welt unterhalte.

 

Zwischendurch noch mal ein Foto von meinem Gazelle. Die Zeit verging wie im Flug. In der Dämmerung ging es dann zurück nach Herringen. Gut 53 km kamen immerhin zusammen. Trotz des Windes hat die Fahrt mit Alex mehr Spaß gemacht als das Training auf der Rolle, auf welcher ich wahrscheinlich sonst gefahren wäre. Lüdinghausen läuft uns ja nicht weg und das nächste Mal haben wir sicher mehr Glück mit Pannen.

 

Jennifer aka Sonne_Wolken


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