Jahresrückblick 2019

04.01.2019

Auch 2019 war aus radsportlicher Sicht wieder ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Ich habe mal etwas zurück geblickt.

 

Januar 2019

 

Das Jahr fing mit schlechtem Wetter und viel Wasser und Schlamm an. Meine Fitness konnte ich von 2018 ganz gut in das neue Jahr retten. Neben etlichen Touren fuhr ich die ersten Läufe der Westfalen Winter Bike Trophy. Dort lief es ganz gut und gerade an den Steigungen konnte ich meine Fitness ausspielen. So früh im Jahr war ich noch nie so fit. Über 500 km kamen so im Januar zusammen.

 

Februar 2019

 

Auch im Februar spielte die Westfalen Winter Bike Trophy die Hauptrolle. Die beiden schönsten Touren, auch vom Wetter her, waren die Aplerbecker und die Neuenrader CTF. Gerade Neuenrade mit den vielen Höhenmetern durchs Sauerland zeigte mir auch wie fit ich schon war. Es lief richtig gut. Doch leider endete der Monat dann mit einem Unfall. Bei einer Klassikerausfahrt Ende des Monats gab im Wiegetritt der Lenker nach und ich stürzte schwer. Zum Glück war nichts gebrochen, aber die großen Schürfwunden und schweren Prellungen machten eine längere Pause nötig. Trotzdem kam ich auch im Februar wieder auf über 500 km.

 

März 2019

 

 

Der März begann für mich aufgrund der Verletzungen relativ spät. Selbst kurzes Training auf der Rolle war aufgrund der Verletzungen zu schmerzhaft. Als ich dann am 21. März die erste Tour mit meinem Koga Miyata unternahm, war meine gute Frühform leider zerstört. Mit einer abklingenden Erkältung fuhr ich dann am 24. März die erste RTF 2019. In Haltern hatte ich trotz flacher Strecke ordentlich zu kämpfen. Das war dann im März die einzige RTF. So kam ich in dem Monat nur auf etwas über 300 km.

 

April 2019

 

 

Anfang April fuhr ich die RTF in Grefrath. Die schöne Strecke durch die Niederlande und das Grenzgebiet zeigte mir aber immer noch die Grenzen meiner Kraft auf. Bereits bei der RTF in Düsseldorf-Flehe zeigte sich zumindest an den Steigungen der Vollrather Höhe wieder ein bisschen die alte Form. Dafür zeigte sich das Wetter dem April würdig. Von Sonne bis Schneegestöber war alles dabei. Zum Ende der RTF verließen mich dann aber doch die Kräfte. Für längere Strecken war ich einfach noch zu schlapp. So sagte ich auch die Brevet wieder ab, für die ich schon gemeldet war. Das hatte nun überhaupt keinen Zweck. Bei der RTF in Waltrop war dann herrlichstes Osterwetter. Entsprechend dem Wetter war auch meine Form wieder besser. Das Wetter war dann eine Woche später in Herne wieder schlechter. Es war eine komplette Regen-RTF mit leider nur sehr wenigen Teilnehmern. In Unna war es zumindest halbwegs trocken. Die RTF führte mit einigen Höhenmetern durch den Haarstrang. Ich fuhr anfangs ein sehr hohes Tempo und holte eine Gruppe nach der anderen ein. Doch dem hohen Anfangstempo musste ich dann doch noch Tribut zollen und das Tempo etwas raus nehmen. Trotzdem kam ich noch mit einem guten Schnitt trocken ins Ziel. Den April schloss ich dann mit 950 km ab. Es lief wieder besser.

 

Mai 2019

 

 

Anfang Mai fuhr ich die RTF der Sturmvogel Dortmund. Es war trocken aber nebelig. Mit ein paar Mitfahrern fuhr ich die RTF in ziemlich flottem Tempo. Die Quittung bekam ich dann in den nächsten Tagen. Im Mai war das meine einzige RTF. Ein paar Klassikerfahrten kamen noch dazu. Leider plagten mich die Eichenprozessionsspinner. Am ganzen Köroer bekam ich Ausschlag und bei einigen Touren auch Atemnot. So kam ich lediglich auf 400 km in dem Monat.

 

Juni 2019

 

 

Anfang des Monats fuhr ich die RTF von Blau-Gelb Oberhausen. Am Anfang fuhr ich ein sehr hohes Tempo, um eine Gruppe einzuholen die einige Zeit vor mir gestartet war. Der Schnitt lag bis zur ersten Kontrolle bei über 31 km/h. Danach ging es mit der Gruppe aber deutlich gemütlicher weiter. Das Tempo hätte ich sicher auch nicht durchgehalten. Das Wetter war sehr gut. Pfingsten fuhr ich dann nach Friesland/NL. Dort fuhr ich einige schöne Touren und nahm am Pfingstmontag an der Fietselfstedentocht, einem Radmarathon, teil. Zum vierten Mal in Folge konnte ich den Marathon erfolgreich abschliessen. Nach Pfingsten fuhr ich dann noch zu einem Forumstreffen in Rünthe. Dort ging es eher gemütlich zu. Danach kam die schöne RTF in Düsseldorf der Aliens. Auch die Eifel-RTF in Kerpen bei bestem Wetter war eine schöne Herausforderung. Dies lag an den Höhenmetern und auch an der großen Hitze. Bei der letzten RTF in Dinslaken machten mir dann auch wieder die Hitze und die Eichenprozessionsspinner zu schaffen. Immerhin kam ich im Juni auf über 1260 km.

 

Juli 2019

 

 

Der Monat fing mit der „Fahrt des Grauens“ in Jena an. Dort traf ich mich mit anderen Klassiker-Fahrern/innen zum touren. Das war ein schönes langes Wochenende bei etwas wechselhaftem Wetter. Bei der RTF in Silschede war das Wetter anfangs noch sehr gut. Die Route führte durchs Bergische Land bis an den Rand von Dortmund und zurück. Die Strecke war anspruchsvoll und abwechslungsreich. Auf dem letzten Drittel kam dann noch einiges an Regen runter. Trotzdem eine der schönsten Touren in 2019. Im Juli kam ich dann auf knapp 600 km.

 

August 2019

 

 

Im August fuhr ich dann wieder mehr RTF. Beim Hertener Kreisel lief es wieder ganz gut. Dafür war die RTF in Opherdicke eine Regenschlacht mit nur wenigen Teilnehmern. Leider fiel dem Regen dann auch noch meine Digitalkamera zum Opfer. Die Rhein-Energie-RTF in Köln war dann mit gut 35 Grad eine Hitzeschlacht. Die Strecke gefiel mir ganz gut. Die RTF von Essen-Kray bot dann wieder ordentlich Höhenmeter. Zusammen mit einigen Touren kam ich dann auf 800 km im August.

 

September 2019

 

 

Im September fuhr ich dann nur die RTF in Lünen. Bei gutem Wetter fuhr ich eine sehr flotte RTF durchs Münsterland. Den Rest des Monats fuhr ich dann nur noch Klassikerfahrten. So kam ich auf etwas über 500 km.

 

Oktober 2019

 

 

Im Oktober fuhr ich keine RTF mehr. Dafür ging es am 3. Oktober zum Münsterlandgiro. Ich fuhr mit einem alten Gazelle in der Klassikergruppe mit. Mitte des Monats fuhr ich dann meinen ersten Brevet seit 1,5 Jahren. Der Start war in Wuppertal und die Strecke führte durchs Bergische Land und bis ins Sauerland. Die Strecke hatte ordentlich Höhenmeter und ich schaffte die Strecke bis kurz vor Zielschluss. Dafür ging es mir in den Tagen danach ziemlich schlecht. Trotzdem fuhr ich Ende des Monats dann noch eine 200 km Strecke entlang der Ruhr nach Duisburg und über die Emscher wieder zurück. Den Rest des Monats machte ich nur noch ein paar kleinere Touren und fuhr etwas auf der Rolle. Trotzdem kam ich im Oktober auf 960 km.

 

November 2019

 

 

Im November fuhr ich viel auf der Rolle. Die einzige längere Tour war die Channel Challenge mit 105 km. Die meiste Zeit des Monats fuhr ich kein Rad, da ich immer wieder Herzprobleme hatte. Zum Ende des Jahres nahmen die Anfälle, die ich über das Jahr verteilt immer wieder hatte, noch zu. Trotzdem kamen bis zum 11. November noch 470 km zusammen.

 

Dezember 2019

 

Im Dezember hielten mich die Herzprobleme auf Trab. Ich fuhr nur sehr wenig. Mit etwas über 150 km war das mein schwächster Monat. Im gesamten Jahr kam ich auf 7500 km.

 

Im Laufe des Jahres nahm ich wieder zu und kam so wieder auf 103 kg zum Ende des Jahres. Meine Herzprobleme lassen mir keine Wahl. Ich werde auf sehr anstrengende Touren verzichten müssen. Fürs neue Jahr 2020 habe ich mir vorgenommen kürzere Strecken zu fahren und vor allem langsamer zu fahren. Den Streß den das immer weiter und schneller in den letzten Jahren verursacht hat, ist sicher auch nicht so gut für mein Herz. Oft musste ich am Anschlag fahren um mit einer Gruppe mithalten zu können oder eine Gruppe einzuholen. Den Fehler versuche ich in Zukunft zu vermeiden.

 

Jennifer aka Sonne_Wolken


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