Münsterland Giro 2019

03.10.2019

Am Tag der deutschen Einheit fuhr ich mit einer 11-köpfigen Gruppe von Lünen nach Münster zum Münsterland Giro.

 

Ich fuhr die erste große Tour mit meinem silbernen Gazelle Tour del Avenir von 1974.

 

Tom führte uns über kleine Straßen über Methlar, Werne, vorbei an Capelle, Davensberg, vorbei an Ottmarsbocholt, Senden, Mecklenbeck nach Münster. Dort ging es am Aasee entlang zum Schlossplatz. Zurück fuhren wir dann wieder zum Aasee, aus Münster raus durch Amelsbüren, Ascheberg, vorbei an Werne zurück nach Lünen.

 

 

 

 

 

In Münster am Aasee hatten wir kurz vor dem Ziel einen Plattfuß zu beklagen.

 

Am Winkhaus Stand hatte Andreas einige Räder seiner Sammlung ausgestellt. Ich konnte mein 1974er Gazelle direkt dazustellen, solange ich in Münster war. In der Sammlung gab es einige wirklich interessante Stücke. Zum Glück alles nicht meine Größe. Ich sammel ja nur Räder, die ich auch fahren kann.

 

Auf dem Ausstellungsgelände war trotz des wechselhaften Wetters einiges los.

 

Dann kamen die Profis nach Münster rein. Nach der ersten Durchfahrt des Ziels, mussten sie noch drei Runden durch Münster drehen. Natürlich fing es wieder an zu regnen. Zudem war es mit knapp 10 Grad eher kühl. In jeder Runde stiegen mehr Abgehängte völlig durchnässt und mit klappernden Zähnen aus. Profi sein war auch kein Zucker schlecken.

 

Einige Fahrer mussten dann nach Ende des Rennens auch noch Interviews geben. Die waren sicher auch froh als sie endlich in den Teambussen trockene Klamotten bekamen.

 

Auf dem Weg aus der Innenstadt heraus kamen wir dann an den Teambussen vorbei.

 

Die Sonne brach dann doch teilweise wieder durch die Wolken und beleuchtete dieses Feld stimmungsvoll.

 

Der Tankwart grüsste zwar freundlich, war ansonsten aber nicht gesprächig.

 

 

Auf dem Rückweg ereilten uns dann noch mehrere Defekte. Es gab noch einen Plattfuß und bei mir lockerte sich die linke Kurbelschraube immer wieder.

 

Gegen den drohenden Hungerast eines Mitfahrers konnten wir zum Glück an diesem Gasthaus noch etwas unternehmen. Wir kamen zum Ende der Tour dann doch noch ins Dunkle. Zum Glück hatten viele von uns Akkuleuchten dabei. So erreichten wir den Parkplatz am Stauwehr Westfalia. Tom und ich fuhren dann am Kanal entlang zum Preußenhafen. Nach 128 km war ich mit einem Schnitt von 22,4 km/h wieder am Auto in Lünen. Eine ereignisreiche Tour ging zu Ende.

 

Jennifer aka Sonne_Wolken


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s