Rickertausfahrt Juli 2019

28.07.20129

Ende Juli fand wieder eine Rickertausfahrt statt. Start war wieder das Stauwehr Westfalia in Lünen. Zu sechst fuhren wir kurz nach 11 Uhr los. Die Temperaturen waren deutlich angenehmer mit 21 bis 23 Grad, als die bis zu 39 Grad in den Tagen zuvor. Dafür war es bewölkt und die Sonne ließ sich dieses Mal nicht richtig blicken. Aber entgegen den Erwartungen gab es selbst am Nachmittag kein Gewitter und wir blieben trocken.

 

Ich fuhr mein blaues Rickert Spezial aus der letzten Serie von 2000 mit Shimano Ultegra 9-fach Ausstattung.

 

Die Tour fing erst einmal relativ harmlos mit der Fahrt Richtung Werne an. Ein paar relativ harmlose Anstiege die wir gut gelaunt meisterten.

 

Die Temperaturen waren sehr angenehm und nicht so drückend. Relativ viele Wolken sorgten dafür das es auch nicht deutlich wärmer wurde.

 

So ging es leicht wellig weiter nach Capelle.

 

In einem großen Bogen fuhren wir dann Richtung Westen.

 

Windmühlen gab es früher im Münsterland auch reichlich.

 

Dann erreichten wir den Rand von Lüdinghausen.

 

Dort folgten wir ein Stück der Osten-Stever.

 

Bis wir über eine schmale Holzbrücke den Fluss überquerten……..

 

….und eine kleine Graveleinlage mit unseren Rickerts absolvierten. Das war aber selbst mit meinen 23 mm Rennreifen kein Problem.

 

Vorbei ging es an abgeernteten Feldern.

 

Dann überquerten wir den Dortmund-Ems-Kanal. In Seppenrade erreichten wir dann mit schwindelerregenden 117 Metern den höchsten Punkt unserer Tour. OK, die Alpen konnten wir hier auch nicht erwarten.

 

Langsam wurde es Zeit für eine Pause. Ich ahnte schon wohin es ging.

 

Und richtig. Wir kehrten nach 55 km im Kökelsumer Bauerncafe ein. Hier wurden wir schon vom Erdbär begrüsst. Der brachte mich dann natürlich direkt auf die Idee Erdbärkuchen zu bestellen. Und der war echt lecker, der Kuchen, nicht der Bär. Der war einfach nur süß. Ob der wohl schon mal im früheren Leben einen Job als Goldbär bei Haribo hatte? Goldig sah er ja aus. Mich beschäftigte ja auch gerade die Neulackierung meines neuen Rickert Spezial, welches Sebastian mir mitgebracht hatte. Aber es würde wohl weder Gold noch Rot werden.

 

Die lange Tafel wurde dieses Mal nicht ganz voll. Aber wir genossen die Pause bei leckerem Essen und guten Gesprächen.

 

Frisch gestärkt fuhren wir weiter und nördlich an Olfen vorbei. Hinter dem Temscher See erreichten wir Selm.

 

Als der Himmel weiter zuzog, zog das Tempo vorne merklich an. Doch das befürchtete Gewitter bleib aus. Dafür hatten wir sogar am Bahnübergang freie Fahrt. In Netteberge ging es dann noch mal richtig bergauf. Im Schnitt 8 %, teilweise bis etwas über 9 % waren zu bewältigen. Dem Tempo vorne konnte ich nicht ganz folgen, aber an den Letzten blieb ich mit 14 bis 16 km/h gerade noch so dran. Hier war ich schon so einige Male hochgefahren.

 

Südkirchen passierten wir dann im Süden. Weiter ging es nach Werne und von dort Richtung Lünen.

 

Und als ich dachte nun ginge es auf geradem Wege nach Lünen, bog Tom nach Cappenberg ab und nahm jede Steigung mit. Und als wenn das nicht reichte, zogen Tom und Sebastian das Tempo bergauf ordentlich an und sprinteten als wenn es um den Bergpreis ginge. Ich fuhr mit meinem gleichmässigen Bergtempo ein Stück dahinter. Sprints waren nicht so meine Sache. Die Anderen trudelten dann dahinter oben am Scheitelpunkt ein. Zum Glück war ich immer noch fit und hatte einen guten Tag. So tats nicht so weh und ich konnte bergauf teilweise auch noch etwas forcieren. Da geht noch etwas. Von Jahr zu Jahr wurde ich bisher etwas stärker bergauf. Beharrlichkeit zahlte sich aus, auch wenn aus mir sicher keine richtige Bergziege mehr würde. Nach 102 km und ca. 500 Höhenmeter erreichten wir das Stauwehr mit einem Schnitt von 24,3 km/h. Gar nicht mal so langsam. Hat auf jeden Fall wieder Spaß gemacht. Und mal sehen wann ich dann bei der Rickertausfahrt mit meinem neuesten Rickert starten kann. Aber ich gehe mal davon aus das der Aufbau etwas länger dauern kann.

 

Hier noch die Rickertcrew von links nach rechts: Jürgen, Sebastian, Tom, Kai, ich (Jennifer) und Jörg. Bei den Rickert-Rädern waren die 60er, 70er, 80er, 90er und 2000er Jahre vertreten. Eine schöne bunte Mischung also.

 

Jennifer aka Sonne_Wolken

 

 


2 Gedanken zu “Rickertausfahrt Juli 2019

  1. Schöne Sache , wenn so eine Tour noch mal in der Planung ist , würde ich mich über eine Info für den Termin freuen
    MfG
    Burkhard Kalk

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