RTF Dinslaken

30.06.2019

Am letzten Sonntag im Juni fuhr ich nach Dinslaken. Dort bin ich bisher noch nie RTF gefahren. Es war also Zeit das zu ändern. Start war um 8 Uhr und so fand ich mich rechtzeitig dort ein. Dieses Mal traf ich dann auch einige bekannte Gesichter. Ralf war leider nicht dabei, aber Renate und Karl-Peter wollten ebenfalls die 110er Strecke fahren.

 

Mein mittlerweile bewährtes Gazelle Formula Cross von 1990 war auch wieder dabei.

 

Kurz nach 8 Uhr fuhren wir dann zu dritt los. Es war noch angenehm warm, aber es wurden wieder hohe Temperaturen mit deutlich über 30 Grad erwartet. Die Strecke sollte, im Gegensatz zum Vortag, eher flach sein. Zumindest waren keine längeren Steigungen zu erwarten.

 

Vom Startort führte uns die Route Richtung Norden nach Lohberg. Ein Mix aus freien Feldern und Wald sorgte für etwas Schatten. Ausserdem war es im Gegensatz zur Eifel windiger. Das sorgte ebenfalls für Kühlung. Dann würde die Hitze nicht ganz so unangenehm werden.

 

Unser Tempo war moderat. Ich passte mich da meinen beiden Mitfahrern an. Trotzdem waren wir nicht langsam unterwegs. Renate war mittlerweile auch sehr fit. In Lohberg bogen wir dann rechts Richtung Grafschaft ab.

 

Kurz danach fuhren wir wieder Richtung Norden am Flugplatz Schwarze Heide vorbei. Die schattigen Durchfahrten der vielen Wälder schützten uns vor der aufkommenden Hitze.

 

Nach der Ortsdurchfahrt von Gahlen überquerten wir den Wesel-Datteln-Kanal. Direkt auf der anderen Kanalseite kam nach knapp 20 km bereits die erste Kontrolle. Hier fiel mein rotes Gazelle wieder positiv auf.

 

Nachdem wir uns verpflegt und die Trinkflaschen wieder gefüllt hatten, fuhren wir noch ein Stück am Kanal entlang, bevor es über die Lippe nach Schermbeck ging. Danach führte uns die Route wieder nordwärts übers platte Land. Nur ab und zu gab es so etwas wie eine Steigung. Da waren dann die Gazelle und ich in unserem Element.

 

Noch vor Raesfeld schlugen wir einen Haken nach Westen. Hinter Marienthal ging es dann aber weiter nach Norden. Nach ca. 48 km kam an der Streckenteilung zur 150er Strecke nur ein Versorgungspunkt ohne Stempel. Wir füllten unsere Wasserflaschen sicherheitshalber noch einmal auf, dann ging es scharf nach links weiter.

 

Vorbei ging es an Nordbrock. Das waren eigentlich nur ein paar Häuser, nicht einmal ein richtiger Ort. Es war also noch immer sehr ländlich, größere Ortschaften waren Fehlanzeige.

 

Nach ca. 56 km kam dann die zweite Kontrolle in der Nähe von Dingden. Hier verpflegte ich mich nur kurz und machte lieber ein paar Fotos. Mittlerweile waren die Temperaturen auch wieder auf um die 30 Grad geklettert.

 

Wir hatten den Scheitelpunkt der Tour erreicht und fuhren nun wieder Richtung Süden, zurück zum Ziel. Dafür wurde jetzt Schatten Mangelware. Es ging über offenes Land. So passierten wir Brünen, ohne den Ort direkt zu streifen.

 

In Drevenack gab es dann erst einmal einen Schlenker nach Osten, bevor es weiter Richtung Süden ging.

 

Nach nur ca. 85 km kam bereits die dritte Kontrolle westlich von Schermbeck. Wir machten kurz Pause, bevor wir die restlichen Kilometer in Angriff nahmen. Mittlerweile war mir auch wieder gut warm.

 

Bei einer längeren Walddurchfahrt hatten wir dann leider einen langsamen Mähdrescher vor uns, den man nicht überholen konnte. Der machte nicht nur ordentlich Lärm, sondern fuhr kilometerweit vor uns her, bis er endlich in seinen Bauernhof abbog. Bauern arbeiteten halt an jedem Tag. Da war nichts mit freiem Sonntag. Das war noch Maloche. Wir erreichten wieder den Kanal und folgtem ihm eine Weile nach Westen.

 

Dann fuhren wir wieder südlich auf Dinslaken zu. Mehrere Kilometer folgten wir der schnurgeraden Straße, bevor wir das Stadtgebiet erreichten.

 

Nach knapp 108 km erreichten wir mit einem Schnitt von 24 km/h das Ziel. Renate und Karl-Peter wurden dann noch zusammen mit ihrer Mannschaft von Blau Gelb Oberhausen mit einem Pokal geehrt. Die Oberhausener hatten mit 10 Teilnehmern den dritten Platz in der Mannschaftswertung gewonnen. Herzlichen Glückwunsch.

Wir versorgten uns dann mit kalten Getränken und saßen noch eine Weile zusammen. Mein rotes Gazelle erregte auch wieder Aufmerksamkeit. Am Montag war ich dann voller Quaddeln von den Eichen-Prozessionsspinnern. Der Schatten in den Wäldern hatte also seinen Preis. Schade, wieder eine Region die ich vorerst meiden musste. Die RTF hat mir trotzdem sehr gut gefallen, auch wenn sie natürlich deutlich weniger anspruchsvoll war, als die am Vortag in der Eifel.

 

Jennifer aka Sonne_Wolken

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