Workum – Stavoren

07.06.2019

 

Pfingsten fuhr ich, wie jedes Jahr, wieder ans Ijsselmeer nach Workum. Dort campierte ich auf dem Campingplatz Sudersé etwas ausserhalb von Workum. Der kleine, familiäre Platz gehörte zu einem Bauernhof. Der eigentliche Grund für meinen Urlaub dort, war natürlich wieder der Marathon Fietselfstedentocht am Pfingstmontag. Aber ich fuhr bereits am Freitag sehr früh los und kam bereits Morgens um 7:30 Uhr in Workum an. Da es fürs Zelt aufbauen noch zu früh war, lud ich erst einmal mein Rad aus und machte mich auf den Weg am Ijsselmeer entlang nach Stavoren.

 

Wegen der Tourerqualitäten hatte ich mein Giant Expedition aus Mitte der 90er Jahre mitgenommen. Das war mit den Schutzblechen auch für schlechtes Wetter gerüstet. Mit Regen und Wind musste man am Ijsselmeer eigentlich immer rechnen. Dieses Mal war es aber zunächst sonnig, wenn auch mit 10 bis 12 Grad noch etwas kühl.

 

Der Weg führte mich am Hafen von Workum vorbei. Hier war es so früh noch sehr ruhig.

 

Dann fuhr ich übers platte Land mit seitlichem Gegenwind Richtung Hindeloopen.

 

Bahnübergänge in den Niederlanden konnte man eigentlich nicht übersehen.

 

Vor 9 Uhr war ich bereits am Hafen von Hindeloopen. Auch hier war Morgens noch nicht so viel los. Die meisten Freizeitschiffer schliefen wohl noch und die Fischer waren längst wieder drin.

 

Der Himmel zog sich etwas zu und so war auch dieser überdimensionierte Sonnenstuhl nicht wirklich reizvoll für mich.

 

Die Kirche befand sich mal mitten in der kleinen Stadt. Seit einer Sturmflut vor ein paar hundert Jahren, die den halben Ort schluckte, befand sich die Kirche kurz hinterm Deich. Hindeloopen hatte damals viel Land ans Meer verloren.

 

Auf dem Weg nach Stavoren traf ich auf diese neugierigen halbstarken Lämmer.

 

So malerisch die vielen Kanäle wirkten, ohne diese würde das Land im Wasser versinken. Die Deiche halfen nicht gegen das Wasser welches von unten drückte. Aber die Niederländer hatten über Jahrhunderte ein gutes Entwässerungssystem entwickelt.

 

Ebenfalls typisch für Friesland waren die vielen Klappbrücken, wie hier in Stavoren.

 

Auf dem Kanal lagen einige maritime Klassiker. Es hätte mich schon gereizt mal wieder aufs Wasser zu gehen. Aber andererseits fuhr ich einfach zu gerne Rad.

 

Auch in Stavoren war Morgens noch nicht so viel los. Für eine Pizza war es jedenfalls noch zu früh.

 

Der Fisch am Hafen riss die Klappe auf. Und das zu Recht. In Stavoren spielte die Fischerei immer noch eine Rolle.

 

An der Hafenausfahrt von Stavoren konnte ich das Auslaufen eines Plattbodenschiffes beobachten. Da waren also doch schon Einige wach.

 

Die Fischer hatten dagegen ihre Arbeit schon getan und die Netze hingen zum trocknen.

 

Fisch spielte in Friesland natürlich eine große Rolle auf der Speisekarte.

 

Auf dem Rückweg entdeckte ich dann zwischen Hindeloopen und Workum dieses Haus. Ein Beweis das die Friesen Humor hatten. Am frühen Mittag traf ich dann wieder auf dem Campingplatz in Workum ein. Leider war der Platz wo ich und später meine Mitfahrer unsere Zelte aufbauen sollte noch nicht geräumt. So wollte ich mich gerade nach Workum zum einkaufen auf machen, als Doris mit ihrem vollgepackten Rad eintraf. Wir verstauten ihr Gepäck solange bei mir im Auto und fuhren zu zweit mit den Rädern nach Makkum.

 

Wir kamen zunächst am Makkumer Hafen an und suchten dann einen Laden für Campingbedarf. Nach einigem Suchen hatten wir ihn dann auch gefunden. Doris brauchte noch eine neue Isomatte. Danach hatten wir beide Hunger, schließlich war es bereits nach 13 Uhr. Im Imbiss am Hafen orderten wir Kibbelinge mit Patat (Pommes) und Kaffee. Wir setzten uns draußen neben die Bude und genossen das leckere Mahl.

 

Dann machten wir uns entlang des Deichs auf den Weg zurück nach Workum. Allenthalben begegneten uns die typischen Deichschafe. Am frühen Nachmittag kurz nach 14 Uhr kamen wir dann wieder am Campingplatz an. Ich hatte knapp 65 km mit einem Schnitt von 18 km/h auf dem Tacho. Mit so einer schönen Tour konnte ein Urlaub doch nur gut beginnen. Bald darauf konnten wir dann unsere Zelte aufbauen. Das war bei auffrischendem Wind vor allem bei meinem großen Zelt nicht so einfach. Abends trafen dann weitere Mitfahrer ein.

 

Jennifer aka Sonne_Wolken

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