RTF Blau-Gelb Oberhausen

02.06.2019

 

Anfang Juni fuhr ich Sonntag Morgen nach Oberhauen um die RTF von Blau Gelb Oberhauen zu fahren. Start sollte um 9 Uhr sein. Vor Ort traf ich Harald und Familie und einige andere bekannte Gesichter. Eigentlich wollte ich mich Harald und seiner Gruppe anschließen, musste aber noch kurz vor dem Start das stille Örtchen aufsuchen. So startete ich gut 20 Minuten nach der Gruppe alleine.

 

Mein neu aufgebautes Peugeot Cologne von 1989 sollte endlich wieder zum offiziellen Einsatz bei einer RTF kommen. Ich war gespannt wie es sich schlug. Eine erste Tour war ja schon vielversprechend gelaufen.

 

Vom Start weg führte die Route nach Norden. Hinter Östrich ging es ein Stück am Wesel-Datteln-Kanal nach Westen. Über den Kanal führte die Route Richtung Nord-West bis kurz vor Marienthal. Bis zur ersten Kontrolle auf einem Parkplatz im Dämmerwald nach 32 km fuhr ich relativ flott mit einem Schnitt von 31,5 km/h. Das Peugeot konnte halt auch schnell. Ein paar Kilometer vor der Kontrollstelle holte ich die Gruppe ein, zog aber durch. An der Kontrolle wartete ich dann auf Harald und Co.

 

An der Kontrolle verpflegte ich mich dann erst einmal. Danach ging es deutlich geruhsamer mit der Gruppe weiter. Mein Peugeot machte aber auch langsamer Spaß. Was hatte ich mein Rad in den letzten zwei Jahren vermisst, obwohl ich natürlich viele andere gute Rennräder hatte. Aber zu dem Peugeot hatte ich immer eine besondere Verbindung.

 

In einer nun eher östlichen Schleife passierten wir Raesfeld weiter im Süden. Kleine Landstraßen und ein paar Gehöfte waren das einzige Zeichen der Zivilisation.

 

Dann striffen wir Lembeck und durchfuhren kurz darauf Klein-Reken.  In Bahnhof Reken (ja, der Ort heisst wirklich so) kamen wir dann nach knapp 62 km zur zweiten Kontrolle.

 

Hier gab es wieder eine Pause und ich konnte mir das einzige Velomobil der RTF anschauen. Sonst sehe ich diese „Raketen“ oft bei Brevet.

 

Wir machten uns auf den Rückweg. Den größten Teil der Strecke hatten wir bereits hinter uns. Aber eine der Mitfahrerinnen bekam jetzt Probleme. Das hohe Anfangstempo der Gruppe rächte sich wohl, und sie fuhr sonst nur die 70er Strecken. Wir fuhren zurück nach Klein-Reken und kamen dieses Mal durch Lembeck durch. Weiter westlich erreichten wir Rhade und nach 80 km Erle.

 

Auch hier war die Landschaft sehr von der Landwirtschaft geprägt.

 

Nun führte uns die Route wieder nach Süden.

 

In der Nähe von Schermbeck traf ich dann auf dieses klassische Gespann am Wegesrand. Ich musste einfach kurz anhalten und ein wenig mit dem Besitzer quatschen. Der Wohnwagen war von 1959 und der Volvo Kombi von 1965. Das war ein Gespann nach meinem Geschmack. Nur die Räder auf dem Dach waren definitiv zu modern. Da hätte ich besser geeignetes Material zu Hause gehabt (z.B. mein FBL Torino von 1959).

 

Bei blauem Himmel mit Schäfchenwolken gab ich Gas und hatte meine Gruppe bald wieder eingeholt.

 

Die Schafe schwitzten bestimmt ganz schön in ihrer dichten Wolle. Warm war es ja.

 

Bergauf bekam die schwächelnde Mitfahrerin von Harald Schiebehilfe. Es war auch nicht mehr weit bis zur dritten Kontrolle.

 

Diese kam dann nach ca. 93 km auf einem Parkplatz ein ganzes Stück hinter Gahlen. Hier machten wir noch einmal länger Pause und die Mitfahrerin kühlte den Kopf mit frischem Wasser. Über Besten und vorbei an Kirchhellen ging es die letzten Kilometer zurück ins Ziel. Dort kamen wir nach 116 km mit einem Schnitt von noch 23,5 km/h an. Ich versorgte mich dort noch mit kühlem Getränk und quatschte noch eine Weile mit den Leuten, bevor ich mein tolles Peugeot ins Auto lud und mich auf den Heimweg machte.

 

Jennifer aka Sonne_Wolken

 

 

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