Radtreff „Sturm“ Hombruch Mai 2019

04.05.2019

Am ersten Samstag im Mai fand der erste Radtreff von „Sturm“ Hombruch an der Bergmann Bier Brauerei auf Phönix-West in Dortmund-Hörde statt. Die Wettervorhersage war eher ungünstig und versprach kühles Wetter mit einigen Regenschauern. So waren meine Erwartungen an die Anzahl der Mitfahrer nicht allzu hoch. Torsten und Jost fanden sich trotzdem ein. Zusammen ging es dann um 10:15 Uhr auf eine kurze 40 km Runde.

 

Ich fuhr mit meinem Rose AL100, genannt Bully. Das ehemalige Mountainbike diente mir mittlerweile eher als Einkaufs- und Reiserad. Mit seinem Gewicht von 15 kg also genau das richtige für eine eher gemütliche Runde.

 

Das alte Stahlwerk auf Phönix-West diente mir natürlich wieder als Fotokulisse.

 

Zu dritt fuhren wir über die alte Trasse des feurigen Elias rüber nach Phönix-Ost und kamen so zum Phönixsee. Wo jetzt der See war, befand sich bis Anfang der 90er Jahre noch ein Stahlwerk. Die Wolken drohten zwar unverholen, aber es war noch trocken.

 

Weiter fuhren wir entlang der Emscher bis nach Alt-Schüren. Dort verließen wir die Emscher und fuhren hoch zur Stadtkrone Ost.

 

Nach der Überquerung der B1 ging es zur Pferderrennbahn und dann dahinter entlang der Bahnlinie.

 

Auf der Rückseite der Pferderennbahn befand sich immer noch die alte Mauer, die mittlerweile der Graffitikunst diente. Das gesprayte Bild verdeutlichte sehr gut, wie ich mich manchmal fühlte, eben einfach neben der Spur.

 

Kurz vor Asseln  verließen wir die Bahnlinie und bogen links Richtung Kurl ab. Wir umfuhren das Wickeder Holz in einem Bogen und kamen nach Wickede. Zwischendurch kam immer mal wieder kurz die Sonne raus. Es war immer noch trocken, allen Vorhersagen zum Trotz.

 

Von Wickede ging es dann teilweise wieder sehr ländlich rüber nach Holzwickede. Am anderen Ende von Holzwickede erreichten wir dann den Emscherweg, dem wir bis hinter Aplerbeck folgten.

 

Schnell hatten wir wieder den Phönixsee erreicht. Die Wolken wurden immer dunkler.

 

Meine beiden Mitfahrer und ich blieben aber bis zum Schluss trocken. An der Brauerei genehmigten wir uns noch ein Bier, als doch gerade ein erster kurzer Schauer herunter kam. Ich kam auf 41 km mit einem Schnitt von 20 km/h. Schade das anscheinend einige Angst vor dem Wetter hatten. Vielen Dank an meine beiden Mitfahrer Torsten und Jost.

 

Ich musste mich dann ein wenig beeilen, da mein Verein auch noch einen Stand auf dem Stadtteilfest in Dortmund-Hombruch hatte. Dort war ich für den Nachmittag eingeteilt.

 

An sich waren wir immer zu dritt am Stand und verkauften Bratwürste.

 

Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Am Nachmittag gab es Hagel und sogar Schneeschauer und bald sah es auf dem Marktplatz eher nach Winter als nach Frühling aus.

 

Nach dem Schnee kam dann langer andauernder Regen. Nach und nach bauten alle Stände ab. Selbst der Getränkestand packte zusammen. Nur wir harrten aus und bekamen in den Trockenphasen wieder ein paar Kunden. Als die Abendschicht kam, fuhr ich durchgefroren nach Hause. Das Leben ist eben kein Ponyhof. Niemand weiß das so gut wie Radsportler/innen.

Jennifer aka Sonne_Wolken

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