Durch den Dortmunder Südwesten

09.02.2019

 

Am zweiten Samstag im Februar beschloss ich am frühen Nachmittag noch eine Runde zu fahren und dann einen Krankenbesuch in der nahegelegenen Reha-Klinik zu machen. Das Wetter war etwas wechselhaft und sehr windig. Von Hörde fuhr ich zunächst hoch nach Wellinghofen und dann an Friedhof und Freibad vorbei. Zunächst wollte ich Richtung Wannebachtal fahren, entschied mich unterwegs aber anders.

 

Es ging zunächst aber noch weiter bergauf nach Wichlinghofen.

 

Dort stand auf einer Wiese ein Reiher oder so und wartete anscheinend auf etwas zu futtern. Als ich mich näherte stakste er von mir weg, obwohl ich ihm beteuerte nur ein Foto machen zu wollen. Zum Glück hatte meine Kamera ein Telezoom-Objektiv. Ich passierte den Rand von Wichlinghofen und überquerte die B 54. Nach einem Waldstück erreichte ich Lucklemberg.

 

Ich fuhr weiter nach Hombruch. Hier tobte der typische Samstags-Einkaufs-Verkehr. Ich suchte mir schnell eine kleine Straße entlang der Bahntrasse um dem zu entkommen.

 

Dort fand ich dann auch Ruhe um ein Foto von meiner Chimäre zu machen. Ursprünglich ein Mountainbike von Rose aus Bocholt, mutierte es mit Rennlenker, Schutzblechen und Reiseradreifen zum Allround-Tourer. Nach 19 Jahren fahre ich das Rad immer noch gerne.

 

Am Rande der Universität in Barop führte mich mein Weg Richtung Emscher.

 

Auf dem Feldweg erwischte mich eine Sturmböe dermaßen das ich gerade noch beide Beine auf den Boden bekam, bevor ich ins Feld fiel. Aber wenigstens war es bisher trocken geblieben. Der Feldweg war allerdings durchaus matschig.

 

Ich kreuzte kurz drauf den Emscherweg und fuhr weiter zur Schnettkerbrücke. Auf dem Weg stand ein Radfahrer mit Hund. Als der Hund auf mich zukam, hielt ich sicherheitshalber an. Der Mann meinte das der Hund nichts tun würde. Ich sagte ihm das ich keine Angst hatte, aber natürlich den Hund nicht anfahren wollte. Das Ganze war aber recht entspannt. Ich war eh nicht schnell unterwegs und hatte es ja nicht eilig. An der B 1 sah ich dann den vielen Verkehr und musste erkennen das der BVB gleich ein Spiel haben würde. Auf dem Radweg der Wittekindstraße kamen mir dann auch jede Menge BVB-Fans entgegen. Aber mit niedrigem Tempo war auch das kein Problem und man machte mir rechtzeitig Platz. Ich durchquerte wieder Hombruch und fuhr dann Richtung Rombergpark.

 

Ich erreichte den Weg der westlich am Park vorbei führte und mich zur Klinik bringen sollte.

 

Durch den Park selber durfte ich leider nicht mit dem Rad fahren.

 

So blieb mir nur der Blick durch das offene Tor des alten Parks. Als ich mein Rad vor der Klinik abschloß, kam Alex schon mit Krücken anspaziert. Wir setzten uns bei Kaffee und Kuchen in die modern eingerichtete Kantine und vergaßen vor lauter Quatschen ganz die Zeit. Als ich aufbrach war es draußen bereits dunkel. Zum Glück hatte ich Batterieleuchten dabei. Über eine alte Industriebahntrasse erreichte ich Phönix-West und war dann kurze Zeit später nach insgesamt nur knapp 30 km zu Hause. Aber Hauptsache unterwegs gewesen war hier die Devise.

Jennifer aka  Sonne_Wolken

 

 

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