1. Lauf zur WWBT in Capelle

06.01.2018

 

Am 1. Sonntag im Januar begann die Westfalen Winter Bike Trophy, eine Geländeserie für Mountainbikes und Crosser. Ich fuhr rechtzeitig zu Hause mit dem Auto los und wollte mich anmelden. Leider musste ich feststellen das der Scan-Code aus meinen Startunterlagen nicht stimmte und anscheinend mehrfach vergeben war. Zum Glück hatte ich aber auch meine Jahreswertungskarte dabei und so konnte ich mich anmelden.

Ich traf dort einige bekannte Gesichter. Ralf, Harald und Jupp zum Beispiel. Mit Ralf wollte ich dann um 10 Uhr gemeinsam starten. Auch ein paar Fahrer vom Samstag bei Dortmund-Nord sah ich wieder.

 

Bereits eine viertel Stunde vor dem Start wurde es richtig voll. Ralf und ich stellten uns hinten an. Nachdem wir den Startstempel bekamen, wollten wir losfahren. Doch Ralf sagte mir er käme gleich nach. Also startete ich alleine und dachte er holte mich schon ein.

 

Irgendwie lief es am Anfang bereits ganz gut bei mir und so holte ich eine Gruppe nach der anderen ein, die vor mir gestartet waren.

 

Es war zumindest von oben am Anfang trocken und etwa 6 Grad warm. Nach einem Stück über Asphalt ging es rechts auf einen matschigen Feldweg. Da wurde es natürlich dreckig, trotz Schutzbleche am Rad. Ich hatte mein blaues GT Karakoram dabei. Mein Gravelcrosser (nicht so sportlich wie ein Crosser, aber geländetauglicher wie ein Gravelbike) war leider nicht fertig geworden. Der Anteil an Crossrädern war sehr hoch bei der CTF. Die Strecke führte in einem südlichen Bogen durch Wälder und über Felder nach Südkirchen.

 

Von Südkirchen ging es dann nach Norden bis zum Schloss Nordkirchen.

 

Wir fuhren um das Schloss herum zur Orangerie. Auf deren Hof war die 1. Kontrolle. Von Ralf war noch nichts in Sicht. Auch Harald und Jupp waren wohl noch hinter mir. Ich besorgte mir den Stempel auf der Kontrollkarte und wollte gerade weiter fahren, als Ralf doch noch eintraf. So wartete ich noch einen Augenblick und wir fuhren gemeinsam auf die Schleife der 52 km Strecke. Harald und Jupp kamen gerade rein zur ersten Kontrolle, machten aber wohl erst einmal Pause.

 

Die Schleife führte uns nach Westen zwischen Selm und Lüdinghausen. Das Tempo war noch immer recht hoch. An der 1. Kontrolle hatte ich einen Schnitt von über 21 km/h. Das war für mich mit dem Geländeanteil recht schnell. An den Steigungen klaffte dann teilweise eine Lücke zwischen Ralf und mir. Oben nahm ich dann etwas raus. Zum Glück waren die Hügel hier nicht so hoch. Auf den Asphaltstrecken zwischendurch ging das Tempo natürlich entsprechend hoch. Aber gegen die Crosser hatten wir keine Chancen.

 

 

Die Zuschauer an der Strecke wirkten nur mäßig interessiert. Sportbanausen. Auf der Schleife überholte ich dann noch Vera aus Wuppertal. Leider konnte ich nur kurz im Vorbeifahren grüßen. Wir kamen ein zweites Mal zur Kontrolle an der Orangerie. Dort holten wir wieder nur den Stempel und fuhren direkt weiter.

 

Die Route führte uns nach Norden und machte dann einen kleinen Schlenker nach Osten, auf Ascheberg zu. Ein Stück vor Ascheberg war dann die 3. Kontrolle auf einem Bauernhof. Hier gönnten wir uns heißen Tee beziehungsweise Brühe und ein paar Salzstangen und ein Stück Banane. Das musste reichen. Kurz vorher war mir doch glatt ein Fahrer mit kurzer Hose und kurzärmligem Trikot entgegen gekommen. Und das bei 6 Grad und mittlerweile Nieselregen.

 

Jetzt waren es noch einige Kilometer bis ins Ziel. Wir fuhren nach Süden und an einer der Steigungen hängte ich Ralf wohl ab. Ich war so in meinem Element das ich vergaß langsamer zu werden. Erst im Ziel sah ich Ralf dann wieder, als er ein paar Minuten nach mir reinkam. Ich meldete mich erst einmal ab und stellte mich dann für die Radwäsche an. Danach sorgte ich für mein leibliches Wohl mit einem Käsebrötchen und Kaffee. Während ich mein Brötchen vertilgte kamen auch Harald und Jupp rein. Wir quatschen noch eine Weile. Ein Paar welches ich auch in Groenlo traf setzte sich zu uns. Ein paar andere bekannte Gesichter wie Jörg und Klaus sah ich auch noch. Norbert Adam hatte die Runde anscheinend auch gut überstanden. Und noch viele Teilnehmer die ich kannte, aber deren Namen mir gerade nicht einfiel.

Ca. 300 Höhenmeter auf 49 km schaffte ich mit einem Schnitt von knapp 21 km/h. Das war für mich auf dem MTB schon ziemlich schnell. Dort komme ich eigentlich selten über 18 km/h im Schnitt. Aber irgendwie war es ein guter Tag für mich und ich fühlte mich ziemlich fit. Das Wetter war für die WWBT typisch: viel Matsch und Regen.

 

Jennifer aka Sonne_Wolken

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