Graveltour Südkirchen

28.12.2018

Am letzten Freitag fuhr ich mit Tom eine Graveltour nach Südkirchen. Ich pilotierte wieder mein Gazelle Formula Cross von 1990. Mit den 28 mm Straßenreifen war es mehr als Gravelbike, denn als ernsthafter Crosser geeignet. 28 mm Crossreifen waren einfach nicht mehr zu bekommen. Gegen 12 Uhr fuhren wir bei trübem und kaltem Wetter in Lünen los. Zunächst fuhren wir ein Stück an der Seseke entlang, bevor wir nach Norden abbogen.

 

Weiter ging es über einigermaßen trockene Pfade, bevor wir den Kanal und die Lippe überquerten.

 

Schnell hatten wir das Münsterland erreicht. Hier ging es weiter über Feldwege und einige Höfe Richtung Cappenberg.

 

Es folgten Waldpfade über die wir an Cappenberg vorbei fuhren.

 

Es kamen uns nur selten Spaziergänger, meistens mit Hund entgegen. Radler trafen wir fast keine.

 

Dank Beistand von Oben blieben wir pannen- und sturzfrei. Was wollte man mehr. Mit Südkirchen hatten wir dann den nördlichsten Punkt unserer Tour erreicht. Wir machten dort erst einmal Pause in der üblichen Bäckerei. Danach ging es aus der warmen Bäckerei wieder raus in die Kälte. Gefühlt waren es nur 0 Grad.

 

Es blieb diesig und stark bewölkt. Aber wenigstens regnete es nicht. Dafür freute ich mich auf jede Steigung. Da wurde es mir wenigstens etwas warm. Wir fuhren zunächst einen Bogen Richtung Osten, bevor es wieder nach Süden ging und wir Werne erreichten.

 

Eine Arbeitersiedlung aus den 50er Jahren mit dem Kraftwerk im Hintergrund kündete vom Wiederaufbau und dem Wirtschaftswunder vergangener Zeit. So farbenfroh war es hier früher aber nicht, eher grau. Dafür hatte noch fast Jeder einen Job. Die Zeiten änderten sich. Ob zum Guten oder Schlechten sah wahrscheinlich Jeder anders.

 

Am Rande von Lünen kamen wir an der Gedenkstätte vorbei. Da konnte man ja mal kurz innehalten.

 

Dann erreichten wir den Seepark Lünen am Kanal. Dort fanden wir etwas abseits die Kommunistenkurve. Hier waren etwas versteckt die Büsten ehemaliger sowjetischer Helden plaziert. Die kamen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion nach Lünen und sollten dort eingeschmolzen werden. Statt dessen landeten sie als Skulpturen des Untergangs im Seepark. Dieser wurde übrigens auf einem ehemaligen Zechengelände errichtet und diente 1996 als Landesgartenschau.

 

Die Terrasse und Gastronomie am Horstmarer See waren im Winter verwaist. Im Sommer war hier alles voller Badegäste. Kurz darauf hatten wir dann wieder den Preußenhafen erreicht. 51 km kamen auf den Pfaden und Trails zustande. Und das Jahresende rückte näher.

 

Jennifer aka Sonne_Wolken

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