Rickert-Ausfahrt Oktober 2018

07.10.2018

 

Am Sonntag fand die vermutlich letzte Rickert-Ausfahrt des Jahres 2018 statt. Da es Vormittags noch sehr kalt war, wurde der Start der Tour von 11 Uhr auf 14:30 Uhr verschoben. Hier waren es mit um die 15 Grad immer noch 10 Grad weniger als am Vortag. Aber wenigstens schien die Sonne. Leider fanden sich keine weiteren Mitfahrer und so starteten Tom und ich zu zweit mit unseren Rickert Spezial. Nach der schnelleren Runde vom Vortag sollte es eher ein lockeres Rollen werden.

 

Vom Preußenhafen aus ging es zunächst entlang des Datteln-Hamm-Kanals zum Seepark Lünen, dem alten Landesgartenschaugelände direkt am Horstmarer See.

 

Dann überquerten wir den Kanal und fuhren über kleine Straßen durch Lünen Richtung Nord-Westen.

 

Der Herbst war nicht zu übersehen als wir Alstedde erreichten.

 

In Bork passierten wir das alte Stellwerk. Auf den Straßen war trotz der Sonne nicht viel los. Die meisten fuhren wohl mit dem Auto über die Hauptstraßen. Gut für uns. Durch Vinnum ging es weiter nach Olfen, das wir aber weiter westlich passierten.

 

Bei dem Bild kam mir ein altes Kinderlied in den Sinn: „Ein Rickert steht im Walde ganz still und stumm. Es hat von lauter Cyan ein Mäntlein um. Sagt, wer mag das Rickert sein, das da steht im Wald allein mit dem cyanblauen Mäntelein?“ So, oder so ähnlich hatte ich das jedenfalls in Erinnerung.

 

Nach gut 36 km erreichten wir nördlich von Olfen dann das Hof-Café Kökelsum, wo wir Pause machen wollten. Kaffee und leckerer Apfelkuchen stärkten uns für die Rückfahrt.

 

Trotz Windschutz war es bei 15 Grad und einem frischem Wind relativ kühl, wenn man sich nicht bewegte.

 

Zwischen Olfen und Selm gab es dann noch einen kurzen Halt. Zeit etwas in sich zu gehen, oder nicht.

 

Mein Rickert sonnte sich lieber. Es fuhr sich mit den neuen Schalthebeln einfach viel besser als mit den blöden Shimano STI.

 

Tom´s Rickert Spezial war in einem schönem Lilaton lackiert. Es war von Ende der 90er Jahre und wie meines ebenfalls mit Shimano Ultegra 9-fach Komponenten ausgestattet. Von Bork aus fuhren wir weiter nach Cappenberg.

 

Hier statteten wir dem Schloss einen Besuch ab. Das strahlte in der Nachmittagssonne.

 

Auf holprigem Kopfsteinpflaster ging es durch den Schlosshof. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss noch als Kloster genutzt. Danach ging es in weltlichen Besitz über. Mittlerweile beherbergt das Schloss auch ein Museum.

 

Wir nutzten die Schlossmauer für ein Gruppenfoto unserer Rickerts.

 

Danach ging es zurück zum Preußenhafen, den wir noch vor Sonnenuntergang erreichten. Dafür fanden wir interessante Graffiti an einem Getränkemarkt. So eine Hängematte und ein kühles Getränk wären schon schön, nach einer langen Radtour.

 

Doch meistens fühlte man sich eher wie ein Verdurstender in der Wüste.

 

Schließlich konnten wir das Wasser nicht bunkern wie ein Wüstenschiff. Und die Geier warteten schon. Aber die bekamen mein Rickert nicht in die Klauen.

Eine schöne Nachmittagstour ging nach 66,7 km mit einem Schnitt von 21,75 km/h zu Ende.

Jennifer aka Sonne_Wolken

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3 Gedanken zu “Rickert-Ausfahrt Oktober 2018

  1. Och Leute , von solchen speziellen „Rickert Touren“ hatte ich bis jetzt noch von keiner Seite eine Info…Da würde ich mitradeln , damit es nicht wieder eine Zweiertour wird.

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