Klassikerfahrt Lünen im September

16.09.2018

Letzten Sonntag war es wieder so weit. Vom Stauwehr Westfalia an der Lippe starteten wir eine Fahrt durchs Münsterland. Es waren wieder interessante Klassiker am Start.

 

Um 11 Uhr war Treffen. Zu neunt ging es dann gegen 11:30 Uhr los.

 

Der Weg führte direkt aus Lünen heraus. Kleine Straßen mit wenig Verkehr sind die Spezialität der Region.

 

Das Profil war fürs Münsterland eher wellig. Nach Werne kam der höchste Punkt der Fahrt mit etwas über 140 Meter über NN.  Es wurde relativ flott gefahren. Nach kurzer Zeit hatte ich bereits einen Schnitt von über 24 km/h auf dem Tacho. Meine Beine waren nach den 1400 Höhenmeter vom Vortag noch etwas schwer.

 

Dafür war das Wetter deutlich besser als am Samstag. Sonne und etwas über 20 Grad waren ein Fall für kurze Ärmel und kurze Radhose. Ich pilotierte wieder mein Raleigh 653 Race.

 

Über Capelle fuhren wir weiter nach Nordkirchen. Das striffen wir aber nur am Rande.

 

Ein wirklich schöner Spätsommertag.

 

An der Stever entlang ging es dann nach Lüdinghausen. Hier war schon etwas mehr los. Spaziergänger mit Hund und andere Radfahrer mussten vorsichtig passiert werden.

 

So erreichten wir Burg Vischering, eine mittelalterliche Wasserburg in Familienbesitz. Auf dem Hof gab es ein Café, das leider voll besetzt war.

 

Wenigstens hatte ich eine schöne Kulisse für mein Raleigh. Das fühlte sich hier sichtlich wohl.

 

Weiter ging es zu einem anderen Café. Auch hier das gleiche Bild, alles voll. Als letzte Möglichkeit fuhren wir zu einer Bäckerei am Rande von Lüdinghausen in einem Industriegebiet. Hier war noch Platz auf der Terrasse. Nach 46 km konnten wir uns stärken. Allerdings teilten wir unser Essen wieder mit einer Horde Bienen. Aber niemand wurde gestochen.

 

Nach der Pause ging es über den Dortmund-Ems-Kanal.

 

Der Kanal lag ruhig in der frühen Nachmittagssonne.

 

Nach der langen Pause tat mir jede Steigung weh. Tom hatte wirklich jede verfügbare Steigung mit in die Route eingebaut, so kam es mir jedenfalls vor.

 

Auf den flachen Stücken konnte ich mich wieder etwas erholen.

 

Nach der Seppenrader Schweiz fuhren wir Richtung Olfen, umfuhren den Ort allerdings westlich.

 

Dann überquerten wir die alte Fahrt und fuhren wieder auf den Dortmund-Ems-Kanal zu.

 

Den Kanal unterquerten wir dann und erreichten Vinnum. Nächste Stationen waren dann Bork und Cappenberg. An einer der längeren Steigungen war ich dann kurz vor einem Muskelkrampf. Die Anderen waren längst weg und ich hielt oben an um meine Muskeln zu lockern. Nach kurzer Zeit fuhr ich weiter. Ab jetzt kamen nur noch kleinere Wellen. Die Anderen hatten bemerkt das ich nicht mehr da war und warteten. So ging es nun wieder komplett die letzten 7 km zurück nach Lünen. Nach 91 km und knapp 700 Höhenmetern waren wir mit einem Schnitt von 23,4 km/h im Ziel.

 

Zum Schluss gab es noch ein Gruppenfoto. Ich war ganz schön groggy. Knapp 200 km und über 2000 Höhenmeter am Wochenende waren auch für mich nicht üblich. Wenigstens war die Waage am Montag gnädig.

 

Jennifer aka Sonne_Wolken

 

 

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