Von Düsseldorf ins Bergische

15.09.2018

Am Samstag fuhr ich nach Düsseldorf Gerresheim, um dort RTF zu fahren. Da ich lange in Düsseldorf lebte, war mein altes Trainingsgebiet das Neandertal. Schon in der Kindheit machte ich das Tal mit dem Rad unsicher. Ich hatte mein Raleigh 653 Race dabei. In Gerresheim traf ich dann Torsten, Harald und Ann-Sophie. Wir beschlossen zusammen die 100er Strecke zu fahren. Es war mit 15 Grad nicht mehr so warm und auch ziemlich bewölkt. Um 9:45 Uhr starteten wir zu viert. Zunächst führte die Strecke über Kopfsteinpflaster aus Gerresheim hinaus.

 

Dann ging es über Asphalt ins Neandertal und nach Erkrath. Vorbei am neuen Neandertalmuseum bogen wir kurz darauf rechts ab und es ging in Kurven auf den ersten Berg. Die ganze Strecke war jetzt ein einziges auf und ab.

 

Es war mal mehr und mal weniger steil. Ein paar Rampen mit ca. 15 % warteten auch auf uns.

 

Am Anfang war die Bewölkung noch etwas aufgelockert. Auf schönen Strecken ging es durch Wald und Feld.

 

Meine Tagesform war sehr gut und so hatte ich auch an den Steigungen keine Probleme an den anderen dran zu bleiben.

 

Richtung Wülfrath zog sich der Himmel dann immer mehr zu und es wurde deutlich dunkler.

 

Ab und zu tauchte ein nettes Häuschen an der Strecke auf.

 

Neben den Steigungen gab es auch flotte Abfahrten.

 

Nach 21 km kam dann die erste Kontrolle an einer Tankstelle in Schlupkothen.

 

Weiter ging es dann Richtung Eckbusch.

 

Am Horizont war schon Wuppertal sichtbar. Doch wir bleiben weiter nördlich der Stadt.

 

Siebeneick, Dönberg und Horath waren weitere Stationen. In Schee hatten wir dann zumindest den äußeren Rand von Wuppertal erreicht. Ganz in der Nähe endete auch die Nordbahntrasse.

 

Nun führte uns die Route nach Obersprockhövel. Kurz vor Sprockhövel kam dann die Kehrtwende nach Süd-Westen. Nach knapp 48 km dann die zweite Kontrolle auf dem Schotterparkplatz eines Landgasthofes. Dort fing es dann an etwas zu nieseln. So fuhren wir auf leicht feuchten Straßen weiter und mein schönes Raleigh wurde dreckig.

 

Der Nieselregen hielt zum Glück nicht lange an und die Straßen trockneten wieder ab. Wir kamen durch den kleinen Ort Lembeck. Nicht das der wirklich erwähnenswert war, aber ansonsten gab es einfach keine anderen Orte dort.

 

Es dauerte eine ganze Weile bis wir zumindest den Rand von Neviges erreichten. Dafür passierten wir einen winzig kleinen Flugplatz für Modellflugzeuge und Hubschrauber.

 

Darauf ging es wieder bergauf. Bei mir lief es immer noch gut und ich konnte bergauf sogar wieder aufschließen, wenn ich wegen Fotos mal etwas zurück fiel. Ein gutes Zeichen für meine Form. Die Fahrt mitten durch Wülfrath war dann bei starkem Einkaufsverkehr nicht so toll. Warum man die Stadt auf dem Rückweg nicht umfuhr war mir ein Rätsel. Auf dem Hinweg ging das doch auch. Heiligenhaus touchierten wir dann nur am Rande.

 

Nach einigem auf und ab erreichten wir dann nach einer rasanten Abfahrt die Ruhr gegenüber von Essen Kettwig. Unter einer alten Eisenbahnbrücke befand sich dann die dritte und letzte Kontrolle.

 

Die kurze Pause nutzte ich dann für ein Foto von meinem schönen Raleigh. Das hatte mich klaglos über alle Steigungen getragen. Weiter ging es. Kurz nach der Weiterfahrt bogen wir links ab und fuhren nun in Serpentinen einen Berg hoch. Harald preschte vor, doch noch vor Ende der Steigung war ich wieder an seinem Hinterrad. Das wäre vor ein paar Monaten noch undenkbar gewesen. Zum Ende der Saison wurde ich immer fitter. Das hat wohl auch mit der Pause nach dem anstrengenden Frühjahr zu tun. Leider fehlten uns oben angekommen dann die RTF-Pfeile. Es waren einfach keine zu finden. Wir entschieden uns Richtung Ratingen zu fahren. Das war wohl die falsche Richtung. Aber zumindest kamen wir von da aus wieder nach Düsseldorf zurück.

 

In Ratingen hatte ich dann eine Schraube locker. Die war sogar so locker das ich sie verlor. Zum Glück sah Ann-Sophie das hinter mir und sammelte die Schraube wieder auf. So war nun eine kurze Pause mit Reparatur angesagt. Es gelang mir meinen Cleat unter dem linken Radschuh wieder richtig zu befestigen. Nun fuhren wir Richtung Düsseldorf-Rath und kurz vor dem Düsseldorfer Stadtteil links nach Gerresheim. Dort mussten wir dann noch mal eine Steigung bewältigen, bevor wir nach knapp 104 km und 1400 Höhenmeter mit einem Schnitt von 22 km/h ins Ziel kamen. Eine schöne Tour war zu Ende.

Jennifer aka Sonne_Wolken

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