Rund um Haus Opherdicke 2018

19.08.2018

Am Sonntag machte ich das RTF-Doppelpack für das Wochenende komplett. Da ich mich nach dem Samstag noch gut fühlte, startete ich gegen 8 Uhr in Opherdicke mit Harald und Tochter und Ralf die Fahrt durchs Ruhrtal. Vorher traf ich noch auf einige bekannte Gesichter aus meinem Verein „Sturm“ Hombruch. Andreas unser Vorsitzender, Gerd und noch einige Andere gingen ebenfalls auf die Strecke.

 

Dieses Mal wählte ich mein RIH Mistral von 1981 als treuen Begleiter. In altem Vereinstrikot und Schuhen für Hakenpedale kleidete ich mich dem Alter des Rades entsprechend. Nur der Helm war ein Zugeständnis an heutige Zeiten.

 

Das Profil der Strecke war deutlich welliger als am Vortag, dafür waren die Steigungen kürzer und gingen nie über 285 Meter. Zunächst ging es aber erst einmal bergab. So kamen wir gut voran. Von Opherdicke ging es durch Billmerich und weiter nach Kessebüren. Es war anfangs etwa 17 Grad warm und die Sonne schien, angenehme Bedingungen also. Frömern und Ardey bescherten uns dann ein paar Steigungen zum warm fahren. Ab Fröndenberg ging es dann ein Stück durchs Ruhrtal.

 

Auf der anderen Seite des Tals sah man schon die ersten Erhebungen Richtung Sauerland.

 

Auf der linken Seite kam Wickede in Sicht.

 

Kurz darauf kam nach knapp 30 km die erste Kontrolle in Echthausen. Die einzige Trinkflasche auffüllen und etwas essen, dann ging es zu viert weiter.

 

Kurz vor Neheim verließen wir kurz die Ruhr und bogen Richtung Vosswinkel ab. Wimbern und Niederbarge wurden passiert, bevor wir in Halingen bei km 52 die zweite Kontrolle erreichten. Dort trafen wir auch auf Norbert, der an der Kontrolle aushalf.

 

Hinter Hennen kam dann in Rheinen nach 60 km die Streckenteilung. Haralds Tochter fuhr geradeaus ins Ziel und Ralf, Harald und ich bogen links auf die 111er Schleife ab.

 

Hier ging es höhenmetermässig noch einmal richtig zur Sache. Die längsten Steigungen der Tour erwarteten uns hier.

 

Nun führte uns die Strecke Richtung Iserlohn, also ins Sauerland. Durch Villich erreichten wir Ergste. Kurz danach kam mitten in einer Steigung die dritte Kontrolle schon bei km 67. Gerade mal 15 km nach der zweiten Kontrolle. Mittlerweile war es wärmer geworden und Temperaturen über 25 Grad luden dazu ein im Schatten zu verweilen. Doch wir rissen uns los und fuhren wieder in die Steigung. Den höchsten Punkt hatten wir dann nach knapp 180 Höhenmeter mit 285 Meter in der Nähe von Stübbeken erreicht.

 

Aber natürlich war das nicht die letzte Steigung. In Kalthof ging es dann wieder stetig bergauf. Hinter Rheinermark waren dann weitere 60 Höhenmeter erklettert. Während ich solche Steigungen früher mit vorne 42 und hinten 23 Zähnen fuhr, reicht die Kraft mittlerweile nur noch für vorne 39 und hinten 28. Die Zeiten der Heldenübersetzungen sind mit über 50 Jahren bei mir einfach vorbei.

 

Zum Glück gab es auch flachere Passagen wo ich mich ein wenig erholen konnte. In Rheinen kamen wir dann nach 84 km wieder auf die 75er Strecke, die ins Ziel führte. Auch hier warteten noch ein paar Anstiege auf uns.

 

Die Strecke gefiel mir aber sehr gut. Oft schmale Straßen mit so gut wie keinem Verkehr machten das Fahren zur Freude.

 

Durch Geisecke mussten wir zum Glück nicht bis ganz oben, sondern es ging ein kurzes Stück rechts über die L 673, bevor wir wieder auf kleinste Straßen abbogen.

 

Aber natürlich ging es auch dort wieder bergauf, also hieß es durchhalten. Das Ziel konnte so weit nicht mehr sein.

 

Flach war es auch hier nicht als wir über Hengsen dann schon um 13 Uhr nach nur 93,2 km Opherdicke und das Wasserschloss erreichten. Eine sehr kurze 111er Runde.

 

Am Wasserschloss war ordentlich was los. Der gemütliche Teil der RTF mit kalten Getränken und Musik begann.

 

Auch ein paar Stände rund ums Rad fahren und den Radsport gab es. Über 600 Teilnehmer waren unterwegs. Ich meldete mich ab und verabschiedete mich nach ein paar kalten Getränken (natürlich alkoholfrei) von Harald, seiner Tochter und Ralf. Eine tolle RTF ging zu Ende. 93,2 km und wieder 950 Höhenmeter fuhren wir mit einem Schnitt von 24 km/h. Insgesamt kam ich so am Wochenende auf über 200 km und fast 2.000 Höhenmeter. Langsam wurde ich wieder fit. Ein gutes Zeichen.

 

Jennifer aka Sonne_Wolken

 

 

 

 

 

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