Rund um Workum

17.05.2018

Mittwoch Mitte Mai machte ich mich erst am Nachmittag auf den Weg von Dortmund ans IJsselmeer in den wohlverdienten Urlaub. Etliche Staus später kam ich Abends auf dem Campingplatz in Workum an. Ich schaffte es gerade noch mein Zelt vor Anbruch der Dunkelheit aufzubauen. Wie ich dann leider schnell feststellen musste, verlor meine Matratze Luft. So wurde es eine kalte und harte Nacht. Am nächsten Morgen war klar das ich unbedingt eine neue Luftmatratze brauchte. Einkaufen musste ich ebenfalls noch. So machte ich mich mit meinem Mücke mit Packtasche und Rucksack auf zum Supermarkt. Luftmatratzen hatten die dort natürlich nicht. Aber in der Nähe von meinem kleinen gemütlichen Campingplatz gab es noch einen Größeren mit eigenem Shop. Dort wurde ich fündig und erstand eine schöne dicke und große Luftmatratze, die von da ab für bequeme Nächte sorgte.

Mittags machte ich mich dann auf meine erste Radtour im Urlaub.

 

Zunächst ging es vorbei am Workumer Hafen.

 

Entlang des Deichs führte die Straße Richtung Hindeloopen.

 

Die kleine Stadt direkt am IJsselmeer kam dann auch bald in Sicht.

 

Wie viele Städte in Friesland war auch Hindeloopen von Kanälen durchzogen.

 

Im Hafen lagen bereits sehr viele Segelschiffe. Da fühlte sich selbst das Mücke wohl.

 

Einige Zeugnisse der Vergangenheit hatte man liebevoll erhalten.

 

Weiter ging es entlang des Deiches auf der Straße nach Stavoren. Einige Häuser duckten sich direkt in den Deich.

 

Teilweise führte der Radweg dann über den Deich mit Blick aufs IJsselmeer.

 

Die Schafe erfüllten mit Begeisterung eine wichtige Aufgabe. Sie pflegten das Gras auf den Deichen und sorgen für die Festigkeit. Die Jungschafe waren meistens neugierig. Ich hatte allerdings alle Hände voll zu tun die Hinterlassenschaften der plüschigen Tierchen zu umkurven.

 

Stavoren hat einen Fischereihafen. Hier war geschäftiger Betrieb. Fisch spielte in der Region immer noch eine wichtige Rolle. Stavoren war die älteste der 11 friesischen Städte und hatte seit fast 1.000 Jahren Stadtrechte. Mit nur 800 Einwohnern war es aber eine sehr kleine Stadt.

 

Da riß doch so mancher Fisch erstaunt sein Maul weit auf. Im Imbiss nebenan gab es Fisch in allen Variationen. Nach einem kleinem Imbiss fuhr ich weiter ins Landesinnere. Über Warns erreichte ich Hemelum.

 

Auf dem Galamadamm gab es sogar einen eigenen Strand für Fahrräder. Da war das Mücke natürlich geschmeichelt. Nach einer kurzen Pause fuhren wir weiter. Von Koudum aus erreichte ich It Heidenskip. Dort wählte ich die Straße zurück nach Workum.

 

An der Straße hatte man liebevoll eine alte Mühle restauriert. Diese diente früher zur Entwässerung des Landes. Viel Land hatte man bereits früher durch Eindeichung und Entwässerung mit Polder und Mühlen gewonnen.

 

Schließlich erreichte ich wieder Workum und den Campingplatz. Mein erster richtiger Urlaubstag neigte sich dem Ende zu. 51,6 km kamen zusammen. Die Geschwindigkeit war mit 17 km/h sehr gemütlich. Es war bewölkt aber trocken und nur bis 15 Grad warm. Aber die Vorhersagen versprachen Besserung.

 

Jennifer aka Sonne_Wolken

 

 

 

 

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