Sölder RTF

11.03.2018

Der RTF Saisonstart in Dortmund wurde von mir zu einem Aufruf an meinen Verein genutzt. Ich rief zum gemeinsamen fahren auf. Und in der Tat sah man dann einige „Sturm“ Hombruch Trikots am Start in Aplerbeck. Ausgerichtet wurde die RTF vom benachbarten TuS-Westfalia Sölde. Auch viele andere bekannte Gesichter traf ich nach dem Winter in Aplerbeck wieder. Gabi und Günter kamen aus Essen, Renate und Klaus-Peter aus Oberhausen und Ralf aus Gelsenkirchen war auch wieder dabei und noch viele Andere deren Namen ich gerade nicht präsent hatte. Das Wetter versprach wieder 11 bis 15 Grad und Bewölkung. Aber immerhin sollte es trocken bleiben. Die Tour war mit 78 km und etwas über 500 Höhenmeter nicht ganz flach. Auch der Gegenwind sollte wieder eine Rolle spielen. Da wir die Strecke dieses Mal entgegen dem Uhrzeigersinn befuhren, gab es völlig neue Eindrücke.

 

Wir starteten mit 7 „Sturm“ Hombruch Fahrer/innen. Doch schnell stellte sich heraus das einige ein doch recht flottes Tempo anschlugen. Ich hielt zunächst noch mit, merkte aber das ein Teil der Gruppe nicht mithalten konnte und ließ mich zurück fallen.

Mit etwas gemäßigterem Tempo blieb der Rest der Gruppe dann zunächst einigermaßen zusammen.

 

Wir fuhren westlich von Unna nach Norden Richtung Kamen.

 

Hinter mir hatte sich dann eine bunte Gruppe gebildet. Matthias verabschiedete sich relativ früh an der Streckenteilung zur kurzen Strecke. Er musste noch arbeiten. Noch ein Mitglied aus unserem Verein trat dann bald darauf den Weg nach Hause an. Die Gruppe löste sich etwas auf und ich fuhr bald alleine weiter. Darüber war ich aber gar nicht so traurig. In Herringen kam ich am Haus von Alex vorbei. Da er gerade in seinem Garten war, hielt ich für einen kleinen Plausch an. Währenddessen sah ich einige wieder an mir vorbei fahren. Aber ich hatte etwas Zeit und freute mich Alex mal wieder zu sehen. Doch dann musste ich weiter. Wollte ja nicht zu spät ins Ziel kommen. Die erste Kontrolle lag bereits hinter mir.

 

Ich überquerte den Datteln-Hamm-Kanal mit Blick aufs Kraftwerk. Am Rande von Bockum kam dann der nördliche Wendepunkt. Nun ging es mit teilweise kräftigen Gegenwind nach Süden.

 

Und wieder überquerte ich den friedlich daliegenden Kanal. Die Bewölkung nahm zu, aber es blieb trocken.

 

Am Rande von Rünthe ging es nach Bergkamen. Dann eine Schleife nach Kamen und zurück nach Bergkamen. Noch einmal nach Norden, führte die Strecke dann ab Oberaden wieder südlich.

 

Noch vor der 2.Kontrolle erreichte ich Claus, der ziemlich zu kämpfen hatte. Er war dieses Jahr noch nicht viel gefahren und die hügelige Landschaft plus dem Gegenwind machte ihm zu schaffen. Er bog dann noch vor der 2. Kontrolle nach Hause ab und ich nahm seine Rückennummer mit, um sie im Ziel abzugeben. Ich fuhr dann bis zur 2. Kontrolle alleine weiter, traf dort dann auf Renate und Klaus-Peter. Wir fuhren dann zusammen weiter.

 

In Lanstrop erreichten wir dann Dortmunder Boden. Die Strecke führte am bekannten Lanstroper Ei, einem alten Wasserturm vorbei. Einige Höhenmeter waren noch zu bewältigen. Durch Asseln ging es dann Richtung Flughafen. Ich traf dann wieder auf Günter, der anhalten musste, um zu verschnaufen. Seine Erkältung war noch nicht ganz abgeklungen und der starke Gegenwind machte ihm dadurch zu schaffen. Er wollte aber keine Begleitung und so fuhr ich alleine weiter.

 

Dann kam die lange Steigung hoch zum Flughafen. Hier hatten wir alle zu kämpfen, zumal einem der Wind hier ordentlich um die Ohren wehte. Da es nicht mehr weit bis ins Ziel war, beschloss ich locker dort hoch zu kurbeln. Über mir flog ein gerade gestarteter Ferienflieger. Leider bekam ich den Fotoapparat nicht so schnell betriebsbereit um das einzufangen.

 

Um 15 Uhr war ich nach 78 km und etwas über 500 Höhenmeter wieder im Ziel. Hier traf ich viele Leute wieder, nur aus meinem Verein war keiner mehr da. Und ich hatte vergessen ein Gruppenfoto vor der Abfahrt zu machen. Aber vielleicht ergibt sich ja bald wieder eine Gelegenheit. Eine schöne Tour ging zu Ende. Ich ergatterte noch ein halbes Brötchen mit Käse und einen Kaffee und wir klönten noch ein bisschen. Hier gab es auch keine Hektik im Zielbereich. Erst sehr viel später, als die Letzten längst angekommen waren, wurde angefangen zusammen zu packen. Ich machte mich dann auf nach Hause. Weit hatte ich es nach Hörde nicht. Mit An- und Abfahrt kamen so 93 km zusammen. An beiden Tagen zusammen kam ich dann doch noch auf 200 km. Nächstes Wochenende sind wieder zwei RTF angesagt und danach folgen dann wieder einige längere Brevets. Ich fühle mich gut vorbereitet.

 

Jennifer aka Sonne_Wolken

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