Winterimpressionen

12.02.2018

Am Rosenmontag trat ich mit Tom die Landflucht an. Es war kalt und hatte teilweise geschneit. Wir beschlossen eine Runde mit den Mountainbikes ins Münsterland zu fahren. Zunächst ging es vom Preußenhafen in Lünen über die Seseke Richtung Lippe.

 

Wir passierten das Schloss Schwansbell und fuhren vorsichtig über die verschneite Sesekebrücke. Was war ich froh Stollenreifen zu haben.

 

Über verschneite Feldwege ging es dann weiter. Die Wälder mieden wir weitestgehend, wegen der immer noch vorhandenen Sturmschäden. Dann fuhren wir über die Lippe und kamen mal wieder am Eisenwerk Westfalia vorbei. Doch wir fuhren uns gerade erst warm und so hielten wir hier nicht an. Nach Wethmar passierten wir südlich Langern. Nach dem durchqueren von Werne richteten wir unsere Fahrt zunächst weiter nach Osten. Trotz einiger Schleifen erreichten wir bald darauf Hamm. Nun ging es nach Norden.

 

Unterwegs beobachteten wir ein paar Frischlinge beim wühlen im Schlamm. Die Kleinen machten sich wahrscheinlich gerne dreckig und waren quirliger als ein Sack Flöhe.

Da guckst Du aber, wollte ich dem Kerl zurufen. Noch nie eine Radfahrerin gesehen? Der konnte aber auch glotzen, ehrlich jetzt.

 

Ein paar düstere Wolken kündeten Unheil an. Aber die wollten nur drohen. Es blieb trocken. Der Schnee wurde auch langsam weniger.

 

In Drensteinfurt natürlich wieder das obligatorische Foto mit dem westfälischen Pferd. Unsere Drahtesel hatten mindestens genau so viel Temperament. Ich freute mich schon auf einen Kaffee und eine heiße Waffel im Eishaus auf der Dorfstraße. Doch das wurde nix. Montag war Ruhetag. Fast alles hatte zu. Doch schließlich fanden wir eine Bäckerei in einem Einkaufscenter hinter dem Bahnhof. Hier stärkten wir uns für die Rückfahrt.

 

Die Rückfahrt wurde dann schön sonnig. Trockene Straßen und grüne Wiesen ließen schon fast an den Frühling glauben. In der Sonne spürte man auch die Kälte nicht mehr so.

 

Wir erreichten wieder Lünen und die, leider schon lange, geschlossene Kantine des Eisenwerks Westfalia.

 

Auch das Pförtnerhaus an der Bücke über die Lippe war schon lange nicht mehr besetzt.

Dort drin schien die Zeit stehen geblieben zu sein.

 

Das Fährhaus an der Lippe war noch um einiges älter, aber seit dem Brückenbau nicht mehr in Betrieb.

Am späten Nachmittag erreichten wir nach 81 km wieder den Preußenhafen. Eine schöne Tour ging mal wieder zu Ende. Und ein positives Zeichen nahm ich auch aus der Tour mit. Die Steigungen die es durchaus gab, machten mir überhaupt keine Mühe. Selbst an etwas steileren Rampen konnte ich mit Tom mithalten. Ich wurde also wirklich fitter. Das Rollentraining zahlte sich aus.

Jennifer aka Sonne_Wolken

 

 

 

 

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2 Gedanken zu “Winterimpressionen

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