Dortmunder Südtour

10.01.2018

Aufgrund meines Urlaubs hatte ich am frühen Mittwoch Nachmittag Lust mal eine kleine Runde mit meinem RIH zu drehen. Mit 8 Grad war es für Januar ziemlich mild, trocken war es auch. So fuhr ich zunächst von Hörde hoch nach Wellinghofen.

 

Hier machte ich einen kleinen Fotostopp an der Kirche. Dann fuhr ich zunächst weiter Richtung Aplerbeck, um danach einen südlichen Bogen um Höchsten zu schlagen.

 

Im Süden von Dortmund war es keineswegs flach. Aber mit dem 39er Kettenblatt vorne meisterte ich auch die steileren Anstiege. Landschaftlich hat der Süden auf jeden Fall seinen Reiz. Auf der Wittbräucker Straße überquerte ich die Autobahn, bevor ich am Golfplatz runter ins Wannebachtal fuhr.

 

Dann durchquerte ich das Tal. Hier und da ein Bauernhof, ansonsten war es hier sehr einsam, und hügelig. Das waren wohl die Ausläufer des Ardeygebirges.

 

Landidylle pur am Rande von Dortmund. Am Ende des Tals fuhr ich rechts bergauf Richtung Hohensyburg.

 

Ich bog links zur Burg ab, hielt mich dann aber noch mal links Richtung Casino. Mein Ziel war die alte Kirche ein Stück vor dem Casino. Die Kirche gab es bereits im sehr frühen Mittelalter. Sie wurde später erweitert. Die Grabsteine vor der Kirche waren sehr alt. Auf einem konnte ich die Jahreszahl 1636 entziffern. In der Kirche sollen noch Grabsteine aus dem Mittelalter stehen.

 

Ich begnügte mich jedoch mit der schönen Außenansicht als Kulisse für mein RIH.  Dann kehrte ich zurück auf dem gleichen Weg.

 

In einer alten Kutschenremise befand sich schon seit einiger Zeit ein Restaurant. Das Gemäuer schien auch schon etwas älter zu sein, bot aber einen schönen Anblick. Ich fuhr durch Syburg und runter zum Wannebachtal, das ich dieses Mal aber rechts liegen ließ. Nun ging es wieder steil bergauf hoch zur Wittbräucker Straße. Der folgte ich und bog dann hinter der Autobahn links nach Wellinghofen ab. Bergab schlackerte mein Hinterrad immer stärker, so das ich rechts ran fuhr und die Sache untersuchte. Mehrere Speichen waren lose, aber nicht gebrochen. Ich hatte den Laufradsatz gebraucht, aber in fast neuwertigem Zustand gekauft. Dann hatte ich ihn so eingebaut, statt ihn vorher noch mal im Zentrierständer genauer zu überprüfen. Meine Faulheit rächte sich jetzt. Statt einer weiteren Schleife beschloss ich vorsichtig nach Hause zu fahren.

 

Vom Wellinghofer Freibad war es nicht mehr weit. Nach einem Bad war mir sowieso nicht. Und mein RIH war auch sauber genug und hatte keine Wäsche nötig. So braun wie das Wasser aussah, würde man eh nur dreckig.

 

Nach 24 km kam ich wieder zu Hause an und fand im Briefkasten ein Buch mit Radsportgeschichten von Tim Krabbé vor. Für Lektüre im Urlaub war jetzt also auch gesorgt.

 

Jennifer aka Sonne_Wolken

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