Dortmunder Nord-Tour

30.10.2017

Irgendwie hatte ich mal wieder Lust auf eine kleine Tour durch Dortmund. So schnappte ich mir mein Meral und fuhr los. Schnelle kristallisierte sich ein Thema für die Tour heraus. Dortmund als Bierstadt in Vergangenheit und vielleicht auch in Zukunft. Daneben gab es aber noch viele Zeugen der Vergangenheit bis zurück ins Mittelalter.

Bergmann Bier ist eine alte Dortmunder Marke die vor einiger Zeit wieder belebt wurde. Die kleine Brauerei hat ihr Domizil seit Neuestem auf Phönix-West, wo früher Stahl produziert wurde. Mir persönlich schmeckt das Schwarzbier ganz gut, da es nicht so herb ist. Aber es gibt für jeden Geschmack etwas.

Das Gebäude wirkt modern, greift mit dem schwarz aber auch die Zechenvergangenheit Dortmunds auf. Mein Meral machte vor dem schwarzen Hintergrund jedenfalls eine gute Figur. Die Packtasche zeigte an das ich nach der Tour noch einkaufen musste.

Der Funkturm „Florian“ ist für die Dortmunder eines der Wahrzeichen.

Der Beweis das Dortmund als Bierstadt noch nicht untergegangen ist.

Der wieder aufgebaute Adlerturm gehörte zur mittelalterlichen Befestigung der Stadt.

Die Dortmunder Aktien-Brauerei braut zumindest noch für Dortmund und Umgebung in Dortmund.

Hoesch war früher allgegenwärtig. Aber beim Stahl sind die guten Zeiten in Dortmund definitiv vorbei. Irgendwann verblassen auch die letzten Spuren.

Aber auch kleine Firmen prägten das Stadtbild.

Einfach nur eine Kirche? Nein, hier finden auch unter anderem Rockkonzerte statt. So bekommt man selbst mich ab und zu in die Kirche.

Das Dortmunder U. Der ehemalige Brauereiturm der Dortmunder Union Brauerei. Der Turm ist geblieben, die Union ist gegangen, hat aber ihre Spuren hinterlassen.

Das Bergmann Büdchen am Wall. Ein beliebter Treffpunkt. Das Büdchen ist architektonisch etwas besonderes und stammt noch aus den 50er Jahren.

Die Kinderklinik ist auch schon etwas älter und von der Bauweise durchaus interessant.

Das geflügelte Nashorn findet man überall in Dortmund, auch vor dem Südbad.

Das Südbad befindet sich direkt in der City, am Südrand.

Die Reste des Eisenbahnviadukts auf Phönix-West.

Der Reiher genießt die Ruhe dort wo es früher gedampft, gezischt und gehämmert hat.

Ein Teil der Reste von Phönix-West.

Die Hallen vom alten Stahlwerk strahlten in der untergehenden Sonne. Solche Industrieruinen haben ihre ganz eigene Ästhetik.  Von Phönix-West ging es dann noch in einen nahegelegenen Supermarkt und dann nach Hause. Mit knapp 22 km war das eine kurze aber schöne Nachmittagstour im Herbst.

Jennifer aka Sonne_Wolken

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