Gegen den Wind

19.03.2017

Am Sonntag sah der Wetterbericht genau so bescheiden wie am Samstag aus. Trotzdem machte ich mich auf den Weg nach Herne.
Der Regen auf der Hinfahrt ließ nichts Gutes erwarten. Aber immerhin war mehr los als am Tage zuvor im Rheinland. So traf ich auf einige bekannte Gesichter wie Gabi und Günter, Harald, Ralf und Dieter. Nach der Anmeldung ging es um kurz nach 9 Uhr alleine auf die Strecke. Die Anderen waren kurz zuvor gestartet, oder noch nicht unterwegs. Parallel zu den 3 RTF-Strecken gab es auch zwei CTF-Strecken für die Mountainbiker und Crosser. Dieter war mit seinem Cyclocross dort unterwegs.

Da Gabi und Günter vor mir waren, fuhr ich etwas flotter um sie vielleicht noch einzuholen. Zunächst ging es an der alten Zeche „Unser Fritz“ vorbei um dann den Rhein-Herne-Kanal und die Emscher zu überqueren. Durch die Resser Mark führte der Weg nach Westerholt. Nach Marl wurden dann noch der Datteln-Hamm-Kanal und die Lippe passiert. Gabi hatte ich nach ein paar Kilometern erreicht, aber Günter traf ich erst an der ersten Kontrolle an der Frentroper Mark. Hier trafen dann auch Harald und Ralf ein. Während ich mich noch kurz verpflegte, machte sich Günter bereits wieder auf den Weg. Mit Harald und Ralf folgte ich dann kurze Zeit später. Wir schlossen nach ein paar Kilometern auf Günter auf und fuhren bis zur Streckenteilung zusammen. Der Regen hatte mittlerweile ganz aufgehört, aber aufgrund des Rückenwindes war uns klar was uns auf der Rückfahrt erwartete. An der Streckenteilung fuhren Ralf und Harald auf die 115er Strecke und ich machte mich mit Günter auf den Rückweg der 74 km Tour. Der Scheitelpunkt war kurz hinter Barkenberg. Nun ging es gegen den Wind. Vor allem die Sturmböen machten uns zu schaffen. Trotzdem waren wir immer noch einigermaßen flott unterwegs. Über Lippramsdorf führte uns die Route wieder Richtung Herne.

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An der zweiten Kontrolle bei Lippramsdorf kam ich dann endlich mal dazu Fotos zu machen. Viel war hier nicht los.

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Mein armer Yellow Bird war trotz Schutzblechen ganz schön eingesaut. Aber das gehörte bei dem Wetter halt dazu. Nach kurzer Pause machten wir uns auf die letzten knapp 30 Kilometer bei ordentlich Gegenwind. Wir passierten Polsum und erreichten über Bertlich und Resse am Mittag nach knapp 73 km mit ca. 400 Höhenmetern und einem Schnitt von 23 km/h das Ziel in Herne-Wanne. Hier kümmerte ich mich erst einmal um die wenigstens grobe Reinigung meines Rades.

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Dann meldete ich mich ab und der gemütliche Teil begann. Ofenkartoffeln mit Kräuterquark und ein alkoholfreies Weizen sorgten für körperliches Wohlbefinden. Dazu kamen das ein oder andere Gespräch in gemütlicher Runde.

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Drinnen war es jedenfalls sehr viel gemütlicher wie draußen. Uns so verquatschte ich mich wieder mal, während sich nach und nach immer mehr Teilnehmer verabschiedeten. Am Nachmittag machte ich mich dann auch auf den Weg nach Hause.

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Die Strecke ins Münsterland war wie immer schön zu fahren, wenn auch teilweise etwas holprig. Aber das ist mittlerweile dort normal. Das Profil war leicht wellig und ich hatte den Eindruck das meine Fitness, trotz Gegenwind und der ein oder anderen Steigung, langsam besser wird. Insofern war die Entscheidung für die kürzere Strecke richtig. 320 Teilnehmer waren für Herne jetzt nicht so viel, aber angesichts des Wetters noch in Ordnung. 151 fuhren die RTF und 169 die CTF.

Jennifer aka Sonne_Wolken

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