Frühling auf dem Esel

28.01.2017

So oder so ähnlich konnte man die Tour am Samstag nennen, auch wenn es etwas in die Irre führt. Aber fangen wir mal ganz von vorne an. Der RSV Dortmund-Nord hatte zu seiner letzten geführten Mountainbiketour im Januar geladen, der Esel-Tour. Trotz der guten Wettervorhersage war die Teilnehmerzahl etwas geringer wie beim letzten Samstag. In der langsameren Gruppe waren wir zu viert. Vorhergesagt (und auch eingetroffen) waren 10 Grad und überwiegend Sonnenschein.


Wir starteten wieder am Radladen in der Nordstadt von Dortmund. Zunächst fuhren wir alle zusammen Richtung Westen los, doch als die schnelle Gruppe das Tempo anzog, mussten wir am Flohmarkt an der Uni abreißen lassen. Unser Tourguide aus Waltrop lotste uns ab da souverän über die Strecke. Das Tempo war etwas gemütlich, so das man sich auch mal unterhalten konnte. Wir fuhren quasi im unteren Grundlagenbereich. Mir war das nur Recht, da ich am nächsten Tag noch einiges vor mir hatte. Der Weg führte uns durch Oespel und Kley Richtung Bochum.




Die nächste Straße rechts gehört zur Hälfte zu Witten und zur anderen Hälfte zu Bochum. Man sollte sich also gut überlegen wo man dort wohnen möchte.


Kurz darauf hatten wir den Anfang, bzw. das Ende des Rheinischen Esels erreicht. Der Rheinische Esel ist eine alte Bahntrasse und heißt im Volksmund so, weil er den Esel als Transportmittel abgelöst hat. Im 19. Jahrhundert brachten die Leute ihre Erzeugnisse mit Eseln bis ins Rheinland. Die Bahn erleichterte und verkürzte den Transport erheblich. Heute dient sie Radfahrern und Fußgängern als Wegstrecke.


Wir folgten der Trasse bis zu ihrem anderen Ende in Löttringhausen. Dabei durchquerten wir einen Teil von Witten. Der Verkehr auf der Trasse hielt sich in Grenzen. Nur wenige Fußgänger und Radfahrer waren trotz dem guten Wetter unterwegs. Sonntags wird es manchmal richtig voll. In Löttringhausen ging es erst einmal berghoch. Doch wir sparten uns den Abzweig auf die 20 % Steigung und fuhren weiter geradeaus mit etwas moderaterer Steigung zur Hagener Straße.

Ein Stück über Straße ging es dann wieder auf Wege vorbei am Zoo, und am Rombergpark und durch den Wald von Brünninghausen. Der Dortmunder Süden ist ja eh mein Revier, da ich in Hörde wohne. Kleinen Straßen folgend erreichten wir schließlich wieder die Nordstadt.

Eine schöne Tour ging im Radladen bei Kaffee, bzw. Tee und Kuchen zu Ende. Vielen Dank an meine Mitfahrer Peter und Wolfgang und unseren Navigator aus Waltrop, dessen Namen ich leider vergessen habe. Mir haben die geführten Touren des RSV Dortmund-Nord richtig Spaß gemacht. Genau das richtige um den Winter zu überbrücken. Und wenn dann noch das Wetter so toll mitspielt, umso besser. Die Tourlänge betrug knapp 40 km und hatte 250 Höhenmeter. Insgesamt kamen bei mir mit An- und längerer Rückfahrt 66 km auf den Tacho. Das Tempo war mit einem Schnitt von 16 km/h eher gemütlich.

Jennifer aka Sonne_Wolken

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