Velberter Höhen

20.08.2016

Die Wettervorhersagen für das Wochenende klangen nicht so gut. Nach einer schönen Sommerwoche sollte ein wechselhaftes Wochenende folgen. Für den Samstag hatte ich mir vorgenommen in Ratingen zu fahren. Die Strecke führte rund um Velbert und war mit 75 km und über 800 Höhenmeter nicht ganz flach. Die Temperaturen befanden sich unter 20 Grad als ich Morgens bei bewölktem Himmel startete. Kurz hatte ich überlegt die 112er Strecke zu fahren, aber 1.400 Hm in nur 6 Stunden zu schaffen war mir zu stressig.
Die Route fing flach an und brachte mich zunächst verkehrsarm nach Angermund.


Einen kleinen Abstecher zum Wasserschloss Heltorf konnte ich mir nicht verkneifen. Danach ging es zurück auf die Strecke.

Nach Rahm und Grossenbaum wurde es dann wieder ländlich.

Die einheimische Bevölkerung war noch mit dem Frühstück und der Morgentoilette beschäftigt und hatte keine Zeit mein schönes Peugeot zu bewundern. Banausen.

In Kettwig erreichte ich dann die Ruhr, an der er es zunächst entlang ging.

Nach Kettwig bog die Route rechts ins Bergige ab. Die erste nennenswerte Steigung mit über 100 Hm folgte. Nach einer rasanten Abfahrt dann direkt die nächste Steigung, die in den Wald hinein führte.

Zunächst noch ganz human, wurde die Steigung bald zweistellig und das 30er Kettenblatt musste mich retten. Der Zustand der Strasse war nicht der Beste, aber das ist man ja mittlerweile gewohnt.

Einer schnellen Abfahrt folgte die nächste Steigung, was auch sonst. Was echt malerisch begann…

mit Bauernhof und schönen grünen Hügeln…
endete in einer steilen Straße mitten in einem Industriegebiet in Velbert. Hier war am Samstag nicht viel los, aber der Ausblick auf Industriehallen war nicht so malerisch. Ausgerechnet hier erreichte ich mit 263 m den höchsten Punkt der Tour. Die Abfahrt war dann wieder ländlich.

Leider führte die Strecke ab jetzt noch häufiger an stark befahrenen Straßen entlang. Zum Glück gab es ganz passable Radwege. Aber den Lärm und Gestank von Autos und Motorrädern bekam man trotzdem ab. Auf dem Fahrrad wird einem das erst so richtig bewusst, was wir da eigentlich mit unserer Umwelt machen.

Nur noch leichte und kurze Steigungen prägten die Strecke. Tendenziell ging es eher bergab. Dann doch noch mal ein optischer Lichtblick.

Ein wunderschönes Blumenfeld direkt an der Bundesstraße. Weiter ging es die letzten Kilometer bis ins Ziel. Vorbei an Hösel erreichte ich wieder Lintorf. Und ich erreichte es entgegen den Vorhersagen trocken. Ab und zu wurde die Bewölkung sogar von der Sonne durchbrochen. Temperaturen waren mit um die 20 Grad noch ganz angenehm. 380 Teilnehmer machten sich auf den Weg die 3 verschiedenen Routen abzufahren. Den ersten Regenguss gab es dann nach meiner Ankunft im Ziel. Die Entscheidung für die 75 km war also genau richtig. Mein Schnitt betrug 21 km/h.

Fazit: Ob ich die RTF nächstes Jahr wieder fahre? Ich glaube eher nicht. An sich eine schöne Strecke, mit anspruchsvollem Steigungen sprechen für sich. Was mich störte war der teilweise starke Auto und Motorradverkehr. Möglicherweise bin ich da zu empfindlich oder zu verwöhnt, aber die Strecken die ich sonst fahre sind größtenteils frei von motorisierten Fahrzeugen.

Jennifer aka Sonne_Wolken

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