Unendliche Weiten

11.09.2016

Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2016. Dies sind die Abenteuer des Rennrades Pink Lady, das mit seiner Besatzung unterwegs ist, um fremde Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Weit vom Heimatplaneten entfernt dringt die Pink Lady in Welten vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

Die Admiralität von Kurbel Dortmund schickte uns und 419 weitere Teams auf Erkundungstour in die unbekannten Welten des Münsterlandes. Wir sollten in Erfahrung bringen ob diese Welt bewohnt ist und welche Bedingungen vorherrschen.


So begaben wir uns bereits früh auf den langen Weg. Wie es aussah gab es durchaus Vegetation auf dem Planeten. Auch die Atmosphäre schien unserer ähnlich zu sein, so das wir auf zusätzlichen Sauerstoff verzichten konnten.


Bald stießen wir auf die erste Lebensform. Leider war unser Kommunikator nicht in der Lage die merkwürdigen Laute dieser Bewohner zu übersetzen. Es handelte sich offenbar um eine Lebensform die mit keiner uns bekannten vergleichbar war.


Eine Infrastruktur war auf dem Planeten vorhanden, aber erwies sich eher als rudimentär.


Dafür wurde in großen künstlich angelegten Kanälen Wasser gespeichert. Der genauere Sinn erschloss sich aber nicht. Hier wäre die unbestechliche Logik von Mr. Spock vonnöten gewesen.


Auch der Zweck dieser schwimmenden Stahlbehälter entbehrte für uns jeder Logik.


Einige Kanäle ließ man anscheinend wieder zuwuchern. Vielleicht hatten die Bewohner auch nur diesen Teil des Planeten wieder aufgegeben.


Reste von Bauten der Außerirdischen Lebensform sprachen eher von einfacher Baukunst. Allerdings bestanden die Wohnhöhlen aus künstlich hergestellten roten Steinen. Dies schien für diesen Planeten charakteristisch zu sein. Beton schien hier jedoch noch völlig unbekannt zu sein.


Giftgrüne Pflanzen bedeckten teilweise große Flächen des Planeten. Welchen Zweck sie hatten, oder ob es sich um schädliche Vegetation handelte, konnten wir allerdings selbst aufgrund ausführlicher Messungen nicht feststellen.


Dafür fanden wir noch merkwürdigere Pflanzen vor denen möglicherweise mit großen Schildern gewarnt wurden. Leider konnten wir die primitiven Zeichen nicht vor Ort entschlüsseln.


Was von Weitem wie eine Höhle aussah, erwies sich beim näher kommen als künstlich geschaffenes Portal in eine andere Dimension. Leider konnten unsere Messinstrumente das Portal nicht durchdringen, so das wir von einer Durchfahrung sicherheitshalber absahen.


Der Planet Münsterland schien uns sehr groß zu sein, aber kaum Erhebungen zu haben.


Unterwegs wurden wir vom Flottenkommando an mobilen Punkten verpflegt. In der Nähe einer dieser Verpflegungsstationen fanden wir diese Installation vor. Wir vermuten eine Art einfaches Kunstwerk, möglicherweise zu Kultzwecken, dahinter.

Nach 113 Raumkilometern erreichten wir wieder die Basisstation von Kurbel Dortmund, mit einer Warpgeschwindigkeit von 23,23 km/h. Viele Fotos und Messergebnisse müssen noch ausgewertet werden und bilden dann die Basis für die nächsten Expeditionen auf den Planeten Münsterland. Der Planet schien nicht besonders stark bewohnt zu sein, aber es gab keinerlei Anzeichen das die Bewohner kriegerisch eingestellt sind. Die klimatischen Bedingungen auf dem Planeten scheinen für viele Lebensformen optimal zu sein. Wir kehrten jedenfalls von einer sehr aufschlussreichen Expedition zurück. Oder wie Mr. Spock sagen würde: Faszinierend.

P.S: Diese Tour ist dem 50. Jahrestag der Erstausstrahlung von Raumschiff Enterprise (auf englisch: Star Trek) im amerikanischen Fernsehen gewidmet. In Deutschland lief die Serie zum ersten Mal 1972. Mich hat die Serie und ihre Charaktere (vor allem Mr. Spock) immer fasziniert.

Jennifer aka Sonne_Wolken

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