Sonne_Wolken

Radsport, Radtouren, Rennräder und mehr.

Emscher-Lippe-Tour

03.10.2016

Das Wetter am ersten Oktober-Wochenende war zunächst eher wechselhaft. Temperaturen zwischen frischen 10 Grad und 16 Grad am Nachmittag. Morgens auf dem Weg nach Gelsenkirchen hatte es noch geregnet. Ich ließ mir etwas Zeit mit der Anmeldung bei „Pfeil“ Erle 1952 und kam erst gegen 9:40 Uhr auf die Strecke. Deshalb war eigentlich klar das ich nur die mittlere Strecke fahren würde. Die 112er würde zu knapp.

So schlich ich dann mit Bloody Mary los. Der Tacho zeigte am Anfang selten über 18 km/h an. Ich war irgendwie nicht in Stimmung für flottes fahren. Nach einem kurzen westlichen Schlenker ging es nördlich nach Marl.

Hinter Marl wurde es dann ländlich. Mich erwarteten die typischen asphaltierten Feldwege des Münsterlandes. Von oben blieb es trocken, doch die Straßen waren noch feucht.

Während ich auf der Brücke über den Wesel-Datteln-Kanal fotografierte, zog eine Gruppe vorüber, die ich wenig später wieder einholte.

Ab jetzt hielt ich mich immer einige Meter hinter der Gruppe da ich keine Lust hatte zu überholen, obwohl ich mittlerweile eigentlich schneller war. Die Müdigkeit vom Anfang war verflogen, aber ich wollte einfach den Herbstbeginn genießen und machte das ein oder andere Foto.

Wir schlossen auf eine Gruppe vor uns auf und die Gruppe wurde immer größer. Ich hielt immer meinen Respektabstand da ich nicht so gerne mitten in einer Gruppe fahre. So fuhren wir Richtung Lippramsdorf, welches ich schon von anderen RTF kannte. Leider zweigte nach ca. 23 km die 46er Strecke ab und die komplette Gruppe bog rechts ab. Ich fuhr links alleine weiter auf den längeren Stecken. 46 km waren mir dann doch zu wenig.

Ein kurzer Fotostop hinter Lippramsdorf und dann erhöhte ich doch langsam das Tempo. Ich wollte ja auch mal ankommen.

Die erste Kontrolle ließ auf sich warten, dafür stieß ich auf eine Wander-RTF. Durfte mir die Strecke plötzlich mit hunderten von Wanderern teilen.
Mit der nötigen Rücksicht und langsameren Tempo war das aber kein Problem. Die Wanderer hatten ihre eigenen Verpflegungsstationen und zwei ausgeschilderte Strecken von 11 und 17 km Länge. Dann kam endlich meine Kontrolle nach gut 30 km. Ein bisschen quatschen, etwas essen und trinken und dann ging es ohne Wanderer weiter.

Landschaftlich gab es nichts zu meckern. Viel Landschaft wohin das Auge auch blickte. Es ging knapp an Haltern vorbei und hier trennte sich die mittlere Strecke von der 112er. Ich bog links ab und nahm damit den Wendepunkt zurück zum Ziel. Die 112er führte wohl noch bis Dülmen. Mittlerweile wurde das Wetter auch etwas besser und vor allem wärmer. Das etwas dickere Langarmtrikot landete im Rucksack und mir reichten Kurzarmtrikot mit Armlingen und Windweste. Ab und zu schaute die Sonne zaghaft durch die Wolken. Ich zog das Tempo wieder an und machte keine Fotos mehr. Ich wollte zurück. Nach knapp 60 km dann die zweite Kontrolle. Über Wulfen und Dorsten führte der Weg zurück nach Marl und Polsum und schließlich nach Gelsenkirchen Resse. Hier meldete ich mich nach 75 km und mit einem Schnitt von 21,5 km/h wieder ab. Jetzt wurde es richtig sonnig und so setzte ich mich noch mit Kaffee und Kuchen zu den Anderen und genoss die Herbstsonne.

Ach ja, vor der RTF kaufte ich noch einen Alurahmen von einem Händler vor Ort, den ich über den Winter aufbauen möchte und mit dem ich nächstes Jahr RTF fahren werde. Aber das ist eine andere Geschichte, über die ich natürlich auch berichten werde, Das Projekt „Yellow Bird“

Jennifer aka Sonne_Wolken

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