Aus dem Sommerschlaf gerissen

29.10.2016

habe ich mein Mountainbike. Nachdem ich es 8 Monate nicht bewegt hatte waren einige Wartungsarbeiten nötig. So verbrachte ich den letzten Samstag im Oktober bei strahlendem Sonnenschein in der Werkstatt. Neue Kette von SRAM, anderer Sattel und den Vorderreifen wechseln. Dazu Schaltung einstellen, Verschraubungen überprüfen und hier und da etwas Fett oder Öl. Nachmittags ging es dann noch auf eine kleine Überprüfungsrunde. Das Mountainbike ist kein Klassiker sondern mit 16 Jahren eher ein Youngtimer.


Über die Bahntrasse von Phönix-West zum Phönixsee, dann hinter dem See über eine andere Trasse bis nach Asseln. Hier fuhr ich südlich bis zum Aplerbecker Wald. Ein paar breite Waldwege und den ein oder anderen Trail nahm ich unter die Stollenräder. Am Anfang krachte die Kette so fürchterlich das ich direkt wieder umdrehen wollte. Nach ein paar Kilometern wurde es besser. SRAM-Ketten mag mein Rad wohl doch nicht so.
Auch die Schaltung, die auf dem Montageständer noch klaglos funktionierte, zickte jetzt teilweise rum. Da muss ich wohl noch mal nachbessern. Trotzdem setzte ich die Fahrt fort. Das Wetter war einfach zu traumhaft. Sonne und ca. 10 Grad. Ich war schon etwas winterlich angezogen, daher war mir nicht kalt. Nach dem Aplerbecker Wald fuhr ich nach Lichtendorf, bog dann aber schnell nach Schwerte ab. Hier hielt ich mich am Rande der Stadt immer an den nördlichen Bahnlinien entlang.



Ein kleiner Plausch mit den vierbeinigen Anwohnern ließ ich mir nicht nehmen. Immer gut wenn man auf Ortskundige stößt.



Die Sonne stand schon tief und die Schatten wurden länger. Die A1 links von mir konnte man nicht einmal erahnen, zugewucherten Schallschutzwänden sei Dank.



Den Schwerter Funkturm hatte ich meistens im Blick. Er diente mir als Orientierungspunkt.




Von Schwerte führte mich der Weg nach Holzen. Unterwegs konnte ich dann den Sonnenuntergang bewundern. Weiter ging es durchs Niederhofer Holz. Im Wald wurde es schon etwas dunkel, aber ich hatte ja Licht dabei. Wieder konnte ich einige schöne, wenn auch manchmal steile Singletrails unter die Räder nehmen.



In Höchsten fiel mir dann dieser Klassiker ins Auge. Ein Ford Pickup aus den 50er Jahren. Statt der Holzkiste hinten ein paar Radhalter und man hätte einen stilvollen Radtransporter. Über Höchsten und Berghofer Mark erreichte ich schließlich Loh. Dort fuhr ich noch einen Singletrail durch den Wald, bevor ich bergab Wellinghofen erreichte. Dann noch eine schnelle Abfahrt und ich war wieder in Hörde.

36 km waren jetzt nicht viel, aber da der Geländeanteil relativ groß war, ging das noch in Ordnung. Der Schnitt von 14 km/h war selbst für Gelände eher lahm. Höhenmeter gab es einige, aber da das Navi nicht mitlief kann ich dazu keine Angaben machen. Die Kette hat sich zum Schluss immer mehr angepasst, aber die Schaltprobleme blieben und ließen sich unterwegs auch nicht beheben. Womit ich aber nach 8 Monaten Rennrad viel mehr Probleme hatte, war die gerade Lenkstange. Wir werden wohl keine Freunde mehr. Werde mich bald mal auf die Suche nach einem geeigneten Rennlenker machen. Mir schwebt so ein Lenker wie beim Koga Beach Racer vor. Mal sehen. Die Tour selber war einfach spontan gefahren ohne genauen Plan und hat richtig Spaß gemacht.

Jennifer aka Sonne_Wolken

 

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