Tour de Ruhr III

08.06.2014

Dortmund-Arnsberg

Das Pfingstwochenende hat begonnen. Und natürlich plane ich bereits wieder eine Radtour. Bisher bin ich die Ruhr von Dortmund nach Duisburg gefahren und vor ein paar Jahren von Dortmund nach Schwerte. Jetzt möchte ich ein Teil der noch bestehenden Lücke füllen und von Schwerte Ruhr aufwärts nach Arnsberg fahren. Die Sonne scheint und es ist für Pfingsten sehr heiß, mit ca. 30 Grad. Also genug Flüssigkeit mitnehmen. 1,5 Liter sind an Bord und der Rest wird unterwegs besorgt.

Gestartet wird wieder in Hörde. Zunächst geht es um den Hörder Friedhof herum und an der Goymark in die Straße Am Lohbach hinein. Am Ende der Straße geht es weiter geradeaus auf den Weg, immer an dem Lohbach entlang. Am Ende verlasse ich den Weg nach links und folge der umgekehrten Ostroute nach Berghofen, bis ich den Schwerter Funkturm sehe. Nun halte ich mich etwas nach links. Hier folge ich zuerst der Ostkirchstraße, bis ich rechts bergauf in die Ringelohstraße abbiege. Am Ende überquere ich die Wittebräucker Straße und fahre in den Wald.
Ich halte mich immer links an der B236 entlang. Die Straße macht einen Linksknick, aber ich folge dem Weg geradeaus. Am Ende des Weges geht es links auf einen schmalen Trail in den Schwerter Wald. Hier sollte das Rad etwas geländegängig sein, oder man fährt entsprechend langsam. Für Rennräder ist diese Strecke nicht zu empfehlen. Am Ende des Trails geht es nach rechts auf einen breiteren Waldweg. Dann nach links und wieder nach rechts. Nun den zweiten Weg nach rechts und am Ende links auf die Waldstaße, am Rande einer Siedlung. Von der Waldstraße biege ich rechts in die Ostberger Straße ab. Der folge ich nun eine ganze Weile, auch über die A1 hinweg. Den Kreisverkehr verlasse ich geradeaus und vorbei am Sportplatz stoße ich auf den Ruhrtalradweg, dem ich nach links folge.

Ab jetzt folge ich dem Ruhrtalradweg nach Fröndenberg. Ich freue mich immer wieder auf schöne Blicke auf die Ruhr und auf die weite Landschaft des Ruhrtales.

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Mir kommen zwar viele Radler entgegen, aber Ruhr aufwärts fahren nur wenige. So kann ich entspannt die sommerlichen Temperaturen genießen. Bei Wickede an der Ruhr mache ich schließlich Pause in einem Biergarten. Neben einem alkoholfreien Weizen, genau das Richtige bei der Hitze, bestelle ich mir gebratene Blutwurst mit Bratkartoffeln und Spiegelei. Das scheint nicht gerade die ideale Radlernahrung zu sein, aber ich habe Hunger darauf.

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Nach der Pause geht es gut gelaunt weiter. Das ein oder andere interessante Bauwerk entdecke ich an der Ruhr. Und auch die Landschaft schlägt mich wieder in ihren Bann.

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Dann entdecke ich so merkwürdige Tiere, Kamele, Dromedare oder so ähnlich. Ich habe mich doch nicht verfahren? Aber so lange bin ich ja nun auch nicht unterwegs. Und hier sieht es auch nicht richtig nach Wüste aus. Ratlos fahre ich weiter. Ah, ein Hinweis Richtung Neheim. Ich bin also doch noch richtig.

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Dafür stehe ich jetzt vor einer Brücke mit begrenzter Tonnage, die über die Ruhr führt, und schaue auf meinen Bauch. 12 Tonnen sagt das Schild. Ich glaube da kann ich noch gefahrlos die Brücke überqueren. Gut das Bully und ich nicht ganz so schwer sind.

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In Neheim komme ich an eine Stelle wo die Ruhr so richtig wild ist. Passender weise hat sich hier ein Kanuclub angesiedelt. Ich mache noch mal Pause und hole meine Notration Gummibärchen aus der Lenkertasche. Während ich auf den Stufen zur Ruhr sitze und Gummibärchen nasche, schaue ich mir das wilde Treiben der Ruhr an.

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Nach der Pause fahre ich weiter nach Arnsberg. Nach einigen schönen Kilometern kommt die Stadt in Sicht.

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Über eine steile Holzbrücke überquere ich die Ruhr.

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Auf dem Weg zum Bahnhof bewundere ich noch mal den Blick auf die Stadt, oben auf dem Berg.

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Schnell suche ich mir noch eine Tankstelle wo ich meine zur Neige gehenden Getränke auffülle. Am Bahnhof ist dann erst einmal warten angesagt, da die Züge Sonntags nicht so oft fahren. Es kommt auch noch etwas Verspätung hinzu, aber trotzdem erreiche ich den Hörder Bahnhof ganz bequem kurz vor 20 Uhr. Jetzt noch ca. 1,5 km und ich bin zu Hause.

Dort angekommen ziehe ich Fazit. Diese Tour war definitiv eine Genießertour. Bei schönstem Sommerwetter cruiste ich durch eine wunderschöne Landschaft. Und ich habe wieder einen Teil der Ruhr kennen gelernt, der mir noch neu war. Jetzt fehlt mir nur noch das Stück von Winterberg nach Arnsberg.

Die Gesamtstrecke betrug 75 km mit einem Schnitt von 18,9 km/h.

Jennifer aka Sonne_Wolken

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