Teilstrecke Emscherweg

30.03.2014

Da ich mal schauen wollte, welche Fortschritte der Emscherweg macht, nutzte ich den letzten Sonntag im März für eine Erkundungstour.
Aufgrund der Zeitumstellung und den damit verbundenen persönlichen Problemen *hüstel*, bin ich leider erst um viertel nach Zwölf losgefahren.

Von Hörde ging es auf dem Emscherweg bis kurz vor Gelsenkirchen. Die Baustelle vor dem Westfalenpark besteht nach gut einem Jahr noch immer, so das ich über Phönix West zurück auf den Emscherweg fuhr. Dafür war das Stück hinter der B54 jetzt fertig. Weiter ging es durch die Boelmke, vorbei am Fussballstadion.
Einige Abschnitte an der Uni und unter der A40 hindurch waren jetzt auch eröffnet. Das spart einen ziemlichen Umweg. Dafür ist der Weg bei Mengede und danach Richtung Henrichenburg eine echte Katastrophe. Ständige Umleitungen, teilweise schlecht ausgeschildert, obwohl einige der Teilstücke nachweislich schon fertig sind, machen das Fahren hier nicht gerade zum Vergnügen.

In Henrichenburg geht es dann über den Rhein-Herne-Kanal und weiter an der Emscher entlang. Nach einigen Kilometern kommt dann jedoch eine Stelle wo ich froh war das ich mit dem Mountanbike mit grobstolligen Reifen unterwegs war. Was da hinter Henrichenburg im Baustellenbereich als Radweg ausgewiesen war, erinnerte mich an grobe Schotterpässe in den Dolomiten oder den Hochalpen. Viele Rentner mit ihren „normalen“ Stadträdern hatten da augenscheinlich Probleme nicht zu stürzen. Zwischen den Bauzäunen eingequetscht war der Weg, vor allem in den Kurven echt eng im Begegnungsverkehr.
Danach fuhr sich der Weg dann aber ganz gut. Da ich ja erst Mittags von zu Hause weg kam, beschloss ich kurz vor Gelsenkirchen den Emscherweg zu verlassen und dem Emscherparkradweg zurück nach Henrichenburg zu folgen. So war zumindest der Plan. Der zunächst auch gut funktionierte bis zur Hoheward in Recklinghausen. Die Halde Hoheward hat mich echt beeindruckt und ich habe von oben die Aussicht genossen.

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Außerdem habe ich meine ersten Fördertürme aus der Nähe gesehen (in meiner ursprünglichen Heimat, dem Rheinland, gibt es so was nicht ).

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Nachdem ich mir alles angesehen habe und ein paar Fotos machte, sollte es eigentlich weiter Richtung Henrichenburg gehen. Aber die Beschilderung war so verwirrend das ich die Halde umkreiste und mich fragte wie ich da wieder raus komme. Habe dann die Beschilderung ignoriert und fuhr nach Recklinghausen rein. Hier irrte ich eine ganze Weile herum, bis ich einen Hinweis auf den Rhein-Herne-Kanal fand. Glücklich erreichte ich Henrichenburg, wo ich mich wieder auskannte. Den Abstecher zum Schleusenpark sparte ich mir, um nicht im Dunkeln nach Hause zu kommen.
Zurück ging es dann doch, entgegen meinem ursprünglichen Plan, auf dem Emscherweg nach Hörde. Für den kleinen Umweg über den Dortmund-Ems-Kanal und die Dortmunder City fehlte mir dann doch langsam die Kraft.

In Hörde standen dann 105 km auf dem Tageskilometerzähler. Bis 100 km lief es ganz gut, aber die letzten 5 Kilometer wurde es etwas zäh. Allerdings habe ich auch versucht die Tour mehr unter sportlichen Gesichtspunkten zu fahren. Zwei 5 Minuten Pausen mussten reichen (vom Stop an der Halde Hoheward abgesehen). Ca. 1 Liter Elektrolytflüssigkeit, ein halber Liter Wasser und 2 Energieriegel waren die Wegzehrung. Auf der gesamten Strecke erreichte ich eine für mich gute Durchschnittsgeschwindigkeit von 17,8 km/h.jennifer8710_4.jpg

Jennifer aka Sonne_Wolken

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