Tatort Frittenbude

25.05.2014

Düsseldorf-Köln

In einem Radforum in dem ich bin gab es einen Aufruf zu einer Tour von Düsseldorf nach Köln, und ich beschloss mich der Gruppe anzuschließen. Ziel der Tour sollte die original Pommesbude aus dem Kölner Tatort sein. Jochen hatte diesen Imbiss bereits vergeblich gesucht, aber dieses Mal zuverlässige Informationen über den Aufenthaltsort. Diesem sachdienlichem Hinweis wollte unsere Gruppe nun nachgehen.
Doch zunächst gibt es bei der Koordination einige Probleme, die beseitigt werden müssen. Während Anette und ich hinter dem Düsseldorfer Hauptbahnhof warten, treffen sich Jochen und Thomas vor dem Bahnhof. Dank der Übersicht und Kombinationsgabe von Jochen gelingt es uns dann doch noch das Ermittlerteam zusammen zu führen und gemeinsam loszufahren. Dank seiner Ortskenntnis führt Jochen uns zügig bis zum Rhein, wo wir schließlich über die Fleher Brücke am Ende von Düsseldorf auf die linke Rheinseite wechseln.

Nun geht es an Zons und Dormagen vorbei, immer der Lösung des Falles auf der Spur. Wir durchqueren Worringen, wo sich einst Düsseldorfer und Kölner den Schädel einschlugen. Aber das ist nicht unser Fall, den können die Kollegen von der Archäologie lösen.

Hinter Merkenich versucht man uns bei Ford vom Rhein und damit der Lösung unseres Falles abzubringen. Aber taffe Ermittler wie wir, lassen sich nicht beirren. Und so finden wir den Rhein bei Niehl schließlich wieder. Nun geht es entlang des Flusses vorbei an Nippes, wo der Dom bereits langsam in Sicht kommt. Umso mehr wir uns der Altstadt nähern, umso voller wird es am Rheinufer. Bestimmt befinden sich unter den vielen harmlosen Spaziergängern auch einige verdächtige Gestalten, aber wir haben jetzt keine Zeit uns auch noch darum zu kümmern, denn es besteht Fluchtgefahr und damit die Möglichkeit das wir für einen Zugriff auf die Pommesbude zu spät kommen. Hinter der Altstadt geht es am Schokoladenmuseum vorbei, wo es verdächtig nach Schokolade riecht, weiter durch den Hafen bis zu einer alten Eisenbahnbrücke in deren Nähe sich der Imbiss versteckt.

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Schon von weitem identifizieren wir das Objekt und nähern uns als harmlose Radtouristen getarnt. Bevor es jemand mitbekommt, haben wir die Pommesbude umzingelt und verlangen gegen entsprechende Bezahlung die Herausgabe von Currywurst und Pommes. Um sich nicht den Unmut der Ermittler zu zuziehen, gibt man sofort auf und kommt unseren Forderungen nach. Der Fall ist gelöst. Zufrieden stehen wir am Rhein und lassen uns die Lösung unseres Falles schmecken.

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Da sicher in Düsseldorf bereits ein neuer Fall auf das erfolgreiche Ermittlerteam wartet, beschließen wir uns auf den Rückweg zu machen. Um unseren Zugriffsweg zu verschleiern treten wir die Rückfahrt auf der anderen Rheinseite an. So werden eventuelle kriminelle Elemente verwirrt und unsere Taktik ist nicht so leicht zu durchschauen, was künftige Fahndungserfolge einfacher macht.

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Über die alte Eisenbahnbrücke überqueren wir den Rhein. Von der anderen Seite sind die Kranhäuser und der Kölner Dom gut zu sehen. Wer weiß was dort für Verbrechen geschehen? Aber das ist das Problem der Kölner Kollegen. Wir fahren rheinabwärts vorbei an Deutz und Mülheim.

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In Leverkusen passieren wir das Gelände der alten Landesgartenschau, gehen über die Wupper und erreichen über Rheindorf schließlich Monheim. In Baumberg ist ein Biergarten mit verdächtig vielen Menschen gefüllt. Messerscharf kombinieren wir das es Zeit für eine Pause wird. Und so feiern wir bei alkoholfreiem Weizenbier noch einmal den erfolgreichen Abschluss unseres Falles.

An der Rückseite des Benrather Schlosses vorbei erreichen wir den Rhein bei Düsseldorf. Weitere Stationen sind Himmelgeist und Flehe, bevor wir kurz vor dem Hafen landeinwärts Richtung Hauptbahnhof fahren. Am Hauptbahnhof trennt sich das Ermittlerteam für diesen Tag und macht Feierabend. Weitere Fälle folgen möglicherweise.

Es war eine sehr schöne Tour entlang des Rheins. Da ich in Düsseldorf aufwuchs und bereits in der Kindheit Touren nach Köln unternahm, hatte diese Tour auch durchaus nostalgischen Charakter für mich.

Auf dem Tacho standen 113 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 17 km/h.

Jennifer aka Sonne_Wolken

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