Regentour Dortmund-Witten

27.04.2014

Es ist Sonntag und es regnet. Die ganze Woche freue ich mich auf eine Radtour und dann dieses graue, regnerische Wetter! Aber gar nicht fahren? Nö! Also Regenjacke rausgesucht und Peggy, das Stadtrad startklar gemacht. Mit vernünftigen Schutzblechen saue ich mich nicht so ein, so meine Überlegung. Leider musste ich dann feststellen das das Wort Schutzblech nicht so wörtlich zu nehmen ist. Aber dazu später mehr.

Zunächst starte ich bei Regen in Hörde. Von der Märkischen Straße zweigt am Ende von Hörde eine alte Bahntrasse ab.

hördetrasse8841_4.jpg

Diese führt mich Richtung Ostfriedhof,den ich auf der Trasse umrunde um dann am Ende auf der Güntherstraßezu landen. Dieser folge ich nördlich bis zum Ende und biege dann links auf die Weißenburger Straße ab. Entsetzt stelle ich fest das ich aussehe wie ein kleines Schlammmonster.
So viel zur Schutzfunktion der Schutzbleche. Die Bahntrasse war nicht asphaltiert, sondern bestand aus fest gestampften Boden, was bei dem Regen wohl nicht so optimal ist.

So erreiche ich dann den Schwanen Wall,der mich nach rechts am Bahnhof vorbei führt. Ein Radhinweis nach Witten bringt mich auf die Idee mal diesen Weg zu nehmen. Also biege ich hinter dem Dortmunder U vom Hohe Wall rechts in die Lange Straße ab. An der nächsten Ampelkreuzung geht es links in die Möllerstraße, die mich zur Möllerbrücke und am schönen Kreuzviertel vorbei führt.

moellerbruecke8843_4.jpg kreuzviertel8844_4.jpg

Das Kreuzviertel ist einer der schönsten und beliebtesten Stadtteile Dortmunds, mit vielen Kneipen und Restaurants. Jetzt geht es stadtauswärts über die Wittekindstraße Richtung Barop.
Über meinen äußerlichen Zustand mache ich mir mittlerweile keine Gedanken mehr. Wofür gibt es eine Waschmaschine?
In Barop halte ich mich an die Hinweisschilder nach Witten. Die Menglinghauser Straße führt mich dann nach? Richtig, nach Menglinghausen. Hinter dem Stadtteil wird es dann richtig ländlich. Felder und alte Bauernhöfe prägen jetzt das Bild.

menglinghausen8846_4.jpg menglinghausen8847_4.jpg

Die A45 und die A44 werden unterquert und ich lande in Persebeck. Bislang wusste ich nicht einmal das Dortmund einen Stadtteil diesen Namens hat. Dafür fällt mir direkt ein neuer Radladen ins Auge. Anscheinend möchte mich Persebeck nicht weiter fahren lassen, da bei dem folgenden Bahnübergang alles auf Rot ist und die Schranken geschlossen sind. Also lege ich eine kleine Pause ein und warte geduldig.

persebeck8849_4.jpg persebeck8850_4.jpg

Meine Geduld wird belohnt. Kurz nach der Weiterfahrt befinde ich mich bereits in Witten-Rüdinghausen.
witten8851_4.jpg
Jetzt folge ich den Hinweisen Richtung Innenstadt, welche mich nach kurzer Zeit auf den Rheinischen Esel lotsen. Hier scheint ein Rennradler erhebliche Probleme mit der Weiterfahrt zu haben. Ist aber auch kein Wunder so verrostet wie sein Stahlrenner aussieht. Dann doch lieber dreckig vom Regen. Peggy rostet jedenfalls nicht.

stahlrenner8854_4.jpg

Der Weg führt vorbei an Annen und in einem Industriegebiet verlasse ich die Trasse und halte mich schräg links, an dem eingezäunten Gebiet vorbei. Dafür komme ich genau beim „Maschinchen Buntes“ heraus, einer beliebten Musikkneipe in Witten.

maschinchenbuntes8857_4.jpg

Nun führt mich der Weg weiter in die Innenstadt, wo zunächst das wuchtige Rathaus mit seinem Turm ins Auge fällt. Etwas versteckter ist da schon die Kirche mit der filigranen Turmspitze.

rathauswitten8858_4.jpg kirchewitten8860.jpg

Da die Wittener Innenstadt nicht so wahnsinnig sehenswert ist, fahre ich durch die kleinen Straßen und finde doch noch ein paar schöne Häuserfassaden.

 

fassadenwitten8862.jpg wittenbunt8861_4.jpg

Eigentlich würde ich jetzt gerne etwas essen, doch traue ich mich in meinem äußerlich desolaten Zustand nicht mal in eine Pommesbude.
Also geht es zurück auf den Rheinischen Esel nach Dortmund-Löttringhausen und von da aus nach Hörde.

rheinischeresel8852_4.jpg

Zu Hause erst einmal die dreckigen Klamotten einschließlich Schuhen in die Waschmaschine gesteckt und eine heiße Dusche genommen.
Auch wenn das Wetter nicht so toll war und ich mich ziemlich eingesaut habe, hat die Tour Spaß gemacht. Mir hätte echt etwas gefehlt wenn ich nicht Rad gefahren wäre, auch wenn nicht so viel Kilometer zusammen kamen und es eher ein gemütliches Tempo war.

Die Gesamtstrecke betrug 40 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 16 km/h.

Jennifer aka Sonne_Wolken

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