„Över platte Land“ RTF

22.03.2015

Die zweite RTF an diesem Wochenende startete ich wieder mit einem Fahrer von unserem Verein „Sturm“ Hombruch in Bochum-Gerthe. Ausrichter war dieses Mal der RSF Bochum e.V. Der Titel „Över platte Land“ täuschte allerdings über die hügelige Landschaft, die wir teilweise durchfuhren. Es war streckenweise sehr wellig.

Gegen 8:30 Uhr trafen wir in der Schule ein. Der Himmel zeigte sich grau und es war 2 Grad „warm“, aber wenigstens trocken. Startzeit war zwischen 8 und 10 Uhr. Wir erledigten die Anmeldung und nahmen das obligatorische zweite Frühstück ein. Um 9 Uhr ging es dann auf die 73 km Strecke. Da es Heute trocken war, fuhren wir von Anfang an ein deutlich höheres Tempo als am regnerischen Samstag. Zunächst war es noch sehr kalt, vor allem an den Fingern, die ich kaum noch spürte. Doch auf den ersten größeren Steigungen fuhr ich mich warm und das Gefühl kehrte in die Hände zurück. Die Strecke führte uns aus Bochum raus und bei Bladenhorst im Zickzack dreimal über den Rhein-Herne-Kanal nach Becklem. Durch Oer-Erkenschwick ging es zur ersten Kontrolle nach 22 km an einem Gartenmarkt. Dort gab es Bananen und Marmeladenbrote.

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Wir stärkten uns gut und fuhren nach einer kleinen Pause weiter über den Wesel-Datteln-Kanal nach Ahsen. Kurz vor dem Haltener Stausse führte die Strecke dann nochmals über den Wesel-Datteln-Kanal und bei Hamm-Bossendorf wieder Richtung Bochum.
Bei Oer gab es dann die zweite Kontrolle. Mit Banane, Marmeladenbrot und Waffel versorgt, machten wir uns an die letzten 23 km bis zum Ziel. An einer längeren Steigung konnte ich meinem Begleiter nicht mehr folgen und ließ ihn zunächst alleine weiterfahren. Kurze Zeit später überholte mich eine ganze Gruppe von Kurbel Dortmund an der Steigung. Auf der Abfahrt kam ich 20 km vor dem Ziel wieder an die Gruppe ran und reihte mich hinten ein. So holten wir schließlich meinen Vereinskameraden ein und folgten weiter der Gruppe. Ca. vier Kilometer vor dem Ziel musste ich an einer weiteren langen Steigung wieder abreißen lassen. Erst im Ziel sah ich die Gruppe wieder.
Trotzdem kam ich gut gelaunt im Ziel an. Mit über 23 km/h im Schnitt war das dieses Jahr bisher meine schnellste RTF. Ich holte mir am Zielschalter meine 2 Punkte für die 73er Strecke ab und danach gab es wieder Kaffee und Kuchen. Auch wenn es kalt war und die Sonne nicht schien war das eine landschaftlich sehr schöne RTF. Dafür und für die gute Organisation Danke an den RSF Bochum.

Für mich brachte die RTF einige wichtige Erkenntnisse: Ich werde langsam schneller, muss mich aber vor allem an längeren Steigungen noch verbessern. Mir fehlt dort einfach die Kraft. Bergab bin ich schon relativ schnell, hole oft die Leute die mir berghoch davon fuhren wieder ein. Auch auf gerader Strecke rollt es relativ gut.

Jennifer aka Sonne_Wolken

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