Mein erstes RTF-Wochenende

07./08.03.2015

Habe jetzt mein erstes RTF-Wochenende (Rad Touren Fahrt) hinter mir. Das erste Mal konnte ich meine Vereinsfarben vertreten und habe insgesamt vier Punkte eingefahren. An beiden Tagen herrschte eine tolle Atmosphäre und die Strecken waren auch schön, wenn auch teilweise etwas holprig. Für meine Verhältnisse war ich sehr schnell unterwegs, aber immer noch deutlich langsamer wie die anderen Fahrerinnen und Fahrer. Aber die Saison hat ja gerade erst begonnen.

Am Samstag stand die 6. Sölder Frühjahrs RTF des TuS-Westfalia-Sölde auf dem Programm. Start war in Dortmund-Aplerbeck. Da es nur ein paar Kilometer von zu Hause waren, reiste ich mit dem Rad an. Die Startzeit war mit 10 Uhr angegeben. Um mich in Ruhe anmelden zu können, war ich schon um 9:30 Uhr da. Ein bisschen aufgeregt war ich schon das die RTF-Saison jetzt startete. Es ist mein erstes Jahr mit Wertungskarte. Der Schulhof füllte sich immer mehr. Entdeckte nur einen Kameraden von meinem Verein „Sturm“ Hombruch. Da ich relativ neu im Verein bin grüßte ich und stellte mich kurz vor. Da es um viertel vor 10 Uhr schon recht voll wurde, hat man den Start auf zehn vor 10 Uhr vorverlegt. Ich ging mit den Ersten auf die Strecke und schloss mich einer Gruppe an. Das Tempo war für meine Verhältnisse relativ hoch, doch ich hielt mich am Ende der Gruppe. An den ersten größeren Steigungen ließen die Ersten abreißen. Da ich mich in deren Windschatten befand musste ich immer wieder nach links raus fahren und die entstandenen Löcher zur Gruppe zu fahren. Das kostete viel Kraft, aber ich fand immer wieder den Anschluss und blieb bis zur ersten Kontroll- und Verpflegungsstelle bei der Gruppe.

Ich holte mir meinen ersten Kontrollstempel. Nach der Verpflegung zersplittert die Gruppe in kleinere Grüppchen und Einzelfahrer. Ich setze meinen Weg alleine fort, um mehr mein langsameres Tempo zu fahren. Trotzdem war ich zunächst noch für meine Verhältnisse flott unterwegs. Den Preis für mein ungewohntes Tempo und den kraftraubenden Anfang zahlte ich auf den letzten 20 km. Mit Mühe schleppte ich mich immer langsamer werdend ins Ziel. Dort angekommen hatte ich das Gefühl mich vor Überanstrengung übergeben zu müssen. Trotzdem war ich stolz und glücklich am Ende die zwei Punkte für die 75 km Strecke bekommen zu haben. Immerhin hatte ich, trotz des Einbruchs, noch einen knappen 22er Schnitt.
Die Strecke war sehr schön und führte vorbei an Lanstrop und Stockum bis nach Bockum. Zurück ging es vorbei an Pelkum, Heeren und Wickede nach Aplerbeck.
Abends zu Hause war mir immer noch etwas schlecht und ich machte mir Sorgen ob ich überhaupt am Sonntag starten konnte.

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Am nächsten Morgen erwiesen sich diese Sorgen als völlig unbegründet. Mir ging es wieder richtig gut. Und so packte ich mein Rad in den Kombi und fuhr zum Start nach Holzwickede.
Am Sonntag stand die 19. Hilgenbaum RTF des SG Holzwickede auf dem Programm. Auch hier fuhr ich wieder die 75 km Strecke. Startzeit war dieses Mal schon um 9 Uhr. Da ich schon um 8:20 Uhr da war, genehmigte ich mir nach der Anmeldung noch einen Kaffee und ein halbes Brötchen.
Das Wetter war etwas sonniger als am Vortag, genau so trocken aber mit ein paar Grad über null etwas kühl. Pünktlich um 9 Uhr erfolgte der Start. Dieses Mal ließ ich die Gruppe vorne fahren und machte mich alleine auf den Weg. Ich fuhr mein Tempo. Die Route führte an Unna vorbei bis in die Soester Börde. An den beiden Kontroll-und Verpflegungspunkten machte ich kurze Pausen um mich ausreichend zu stärken. Wie immer waren die Vereinshelfer sehr nett. So kam ich nach 75 km immer noch recht fit ins Ziel. Erstaunlicherweise hatte ich den gleichen Schnitt wie am Vortag, knapp 22 km/h. Nach dem Eintrag der zwei Punkte in meine Wertungskarte gönnte ich mir noch Kaffee und Kuchen, bevor ich nach Hause fuhr. 741 Teilnehmer fuhren die verschiedenen Strecken.

Das Fazit meines ersten RTF-Wochenendes, es hat richtig Spaß gemacht und ich habe gelernt mein Tempo zu fahren. Es ist ein tolles Gefühl ins Ziel zu kommen und die Strecke gemeistert zu haben. Das macht süchtig und ich konnte kaum den Start am nächsten Sonntag erwarten. Und ich fragte mich ernsthaft warum ich erst jetzt auf die Idee kam regelmäßig RTF zu fahren.

Jennifer aka Sonne_Wolken

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