Grefrather RTF

04.04.2015

Am Samstag vor Ostern fand am Niederrhein die Grefrather RTF des RSV Grefrath 1961 e.V. statt. Das Besondere an dieser RTF war für mich das die Strecke auch über Holländisches Gebiet führte. Eine echte Grenztour also.
Mit meinem Vereinskameraden Manuel machte ich mich über die A 40 auf den Weg nach Grefrath. Am dortigen Eisstadion war der Startpunkt. Startzeit war erst um 10:30 Uhr, so das wir uns nicht besonders beeilen brauchten. Kurz vor dem Start regnete es noch und die Straßen waren ziemlich nass. Ich stellte mich wieder mal auf eine Regenfahrt ein, doch pünktlich zum Start hörte es auf zu regnen. Nach der Anmeldung ging es auf die 112 km Strecke.

Durch die noch nassen Straßen waren wir trotz Schutzblechen schnell mit Dreck gesprenkelt. Aber wenigstens kam nichts mehr von oben. Dafür war es kühl. Etwa 5 Grad zeigte das Thermometer zunächst nur an und ich fröstelte etwas. Am Anfang fuhr ich mich erst einmal vorsichtig warm, um mich nicht vorzeitig leer zu powern. Kurz vor der Grenze zu Holland forcierten wir dann etwas das Tempo und überholten einige kleinere Gruppen. In Holland schlug uns dann ordentlich Wind entgegen. Der Gegenwind ersetzte hier die fehlenden Steigungen. Also gingen wir in Unterlenkerposition und trotzen dem Wind. Nach einem etwas längeren Fotostop fuhren einige der Überholten wieder an uns vorbei.

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Ein Fahrer fuhr nur 1 Meter hinter einem Traktor um Windschatten zu bekommen. Ein lebensgefährliches Unterfangen. Nach dem wir wieder los fuhren, überholten wir eine Fahrerin, die Mühe hatte gegen den Gegenwind zu kämpfen. Auf ihre Nachfrage drosselten wir etwas das Tempo und nahmen sie in unserem Windschatten mit. Wie wir am nächsten Kontrollpunkt in Deutschland erfuhren heißt sie Vera und fährt für einen Wuppertaler Verein. Wir beschlossen bis zum Ziel zusammen zu fahren.

Jetzt ließ sich auch die Sonne sehen und die Temperaturen kletterten auf ca.12 Grad. Tempomässig harmonierten wir drei ganz gut. Nur Manuel legte an jeder kleinsten Steigung einen Sprint hin. Na ja, der ist auch deutlich jünger wie wir Frauen und hatte wohl überschüssige Kräfte. Eigentlich müssten wir nach dem Wendepunkt in der Nähe von Kleve ja Rückenwind haben. Zunächst traf das auch für ein paar Kilometer zu. Doch dann holte uns der Gegenwind zurück.  Wir kämpften uns tapfer zum nächsten Kontrollpunkt 32 km vor dem Ziel. Überraschenderweise erfuhren wir hier das es einen 4. Kontroll- und Verpflegungspunkt 10 km vor dem Ziel gab. Das ist für eine 112 km RTF eher ungewöhnlich.

Die letzten 20 Kilometer vergingen dann wie im Flug, da wir endlich Rückenwind hatten. Der Fahrradtacho zeigte permanent über 30 km/h an. Nach knapp 5 Stunden Fahrzeit trafen wir dann im Ziel ein. Der Tacho zeigte einen Schnitt von 22,5 km/h für die 112 km Strecke. Wir ließen uns die drei Punkte für die Route in die Wertungskarte eintragen und dann wurde bei Kaffee und Kuchen noch etwas gequatscht.

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Als Fazit kann ich sagen das die Grefrather RTF landschaftlich und von der Organisation her gut war. Ich mag den Niederrhein und Holland. Unsere kleine Gruppe hat auch Spaß gemacht. Das ist doch unterhaltsamer als alleine zu fahren.
Werde mir die RTF für nächstes Jahr auf jeden Fall vormerken.

Jennifer aka Sonne_Wolken

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