Dortmund-Kamen-Lünen

20.04.2014

Es ist Ostersonntag, es ist warm und sonnig, und ich habe mal wieder Zeit für eine Runde mit dem Rad. Eine Route habe ich mir auch schon überlegt. Zunächst geht es von Dortmund an einer Bahnlinie entlang nach Kamen, von dort über den Seseke-Radweg nach Lünen und zurück nach Dortmund. So sah zumindest die grobe Planung aus.

Da ich nur allzu gerne ausschlafe, fahre ich erst Mittags gegen 13 Uhr los. Zunächst fahre ich über die Semmerteichstraße von Dortmund-Hörde zum Westfalendamm. An der Araltankstelle geht es entgegen der Einbahnstraße (für Radfahrer erlaubt) Richtung Norden nach Körne. Von der Hannoversche Straße geht kurz vor Wambel links ein Radweg ab, der zur Bahnlinie führt. Leider stelle ich dann dort fest das der Radweg an der Bahntrasse wegen einer großen Baustelle gesperrt ist.

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Also wieder zurück zur Hannoversche Straße und dann links nach Wambel. Hinter der B236 geht es direkt schräg links in das Industriegebiet und dann immer gerade aus. Nach dem Linksbogen geht es am Ende rechts auf den Radweg. Dann bei der nächsten Möglichkeit links durch die Bahnunterführung fahren und danach wieder rechts. Jetzt fährt man eine Weile zwischen der Bahnstrecke und dem Körnebach entlang.

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Die Strecke führt durch Kurl und Methler. Einfach immer den Radhinweisen nach Kamen folgen. Mir kommen viele Familien auf dem Rad entgegen. Das schöne Wetter muss man auch einfach nutzen.
Auf dem Marktplatz von Kamen lädt dann eine Sitzgelegenheit in der Sonne zu einer ersten Pause ein. Waffeln und Getränk munden vorzüglich. Dann einen Blick auf den Radplan geworfen um den Einstieg in den Sesekeradweg zu finden.

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Nach der Pause geht es dann weiter Richtung Westen, den Radschildern Dortmund und Methler folgend. Die Route führt mich zur Dunkle Straße. Frage mich willkürlich ob hier die dunkle Seite der Macht wohnt „grübel“. Das Straßenleben direkt um die Ecke spricht mich da mehr an, auch wenn es eher schattenhaft wirkt.

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Schließlich finde ich den Einstieg in den Sesekeradweg in der Straße Am Schwimmbad. Der Radweg führt aus Kamen heraus, an der ehemaligen Zeche Monopol vorbei.

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Im Verlauf des Weges gibt es einige Kunstobjekte. Eines scheint zu sagen, wenn nicht jetzt wann dann? Dem kann ich nur zustimmen. Bei strahlendem Sonnenschein und über 20 Grad möchte ich gerade nirgendwo anders radeln als hier am Sesekeradweg.

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Viel zu schnell führt der Weg zum Seepark nach Lünen. Hier fand die Landesgartenschau 1996 statt. Ich mache dann, mit Blick auf den Park, meine zweite Pause.

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Nach der Pause geht es hoch zum Damm am Datteln-Hamm-Kanal Richtung Westen bis zur Fußgängerbrücke. Hier überquere ich den Kanal und folge den Hinweisen zum Schloss Schwansbell. Dort gibt es nicht nur das Schloss, sondern in einem ehemaligen Wirtschaftsgebäude auch das Museum der Stadt Lünen.

Doch zunächst stellen sich mir ein paar Wegelagerer entgegen. Offensichtlich wollen sie einen Tribut, damit ich passieren darf. Leider habe ich nichts dabei womit ich mich frei kaufen könnte. Zur Strafe werde ich auf das übelste ausgeschnattert. Erst als neue Opfer in Sicht kommen, wird von mir abgelassen.

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Nach der äußeren Schlossbesichtigung fahre ich zurück zum Kanal und folge ihm Richtung Westen bis zum Preussenhafen. Hier ist schon ein bisschen was los und vorsichtig passiere ich den Hafen Richtung Süden.

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Ich folge nun eine ganze Weile den Radwegweisern nach Dortmund und später Dortmund-Eving. Unter anderem folge ich einem neuen Radweg entlang des Süggelbachs.
Schließlich zweige ich links Richtung Dortmund-Derne ab und folge der Beschilderung bis zum Gneisenaupark. Dort stehen noch zwei Fördertürme der alten Zeche Gneisenau. Hier mache ich dann noch einmal eine kleine Pause.

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Von Derne geht es dann durch Scharnhorst nach Brakel, wo an der Kreuzung Alte Flughafenstraße/Brackeler Hellweg eine alte Kirche mit Fachwerkhaus steht.

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An der Bahnlinie fahre ich wieder auf dem Radweg am Hauptfriedhof und der Pferderennbahn vorbei, Richtung Innenstadt. Und folge dann den Hinweisen nach Hörde.

Nach 62 km bin ich wieder zu Hause und eine sehr schöne Nachmittagstour geht zu Ende. Ich konnte wieder einige neue Eindrücke in und um Dortmund gewinnen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 16,9 km/h.

Jennifer aka Sonne_Wolken

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