BIKE Festival Willingen 2014

15.06.2014

Vom 13. bis 15. Juni 2014 fand in Willingen wieder das größte deutsche Mountainbikefestival statt. Neben diversen Rennen und Touren gab es auch eine große Openair Expo mit 130 Ausstellern und ca. 400 Marken. 30.000 Besucher soll das Festival laut der Zeitschrift Bike gehabt haben.

So reisten wir am Sonntag den 15. Juni an, um uns vormittags die Expo anzuschauen und nachmittags noch eine kleine Tour zum Diemelsee zu fahren.

Als wir ankamen, war auf dem Expogelände schon einiges los. Wir verschafften uns erst einmal einen Überblick und schauten dann was es so Neues gibt.

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So manche Deko war durchaus auch interessant, wie dieses Lastenrad.

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Was mir wirklich auffiel waren die vielen voll gefederten Mountainbikes. Man hatte an den Ständen der Hersteller den Eindruck das es kaum noch Hardtails gibt. Fast sämtliche Testräder die zur Verfügung standen, hatten auch hinten eine Federung.

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Was mir sonst noch auffiel das es dieses Jahr deutlich mehr Hersteller mit sogenannten Fattire-Bikes gab. Ob das ein Trend oder nur eine vorübergehende Modeerscheinung ist, muss man abwarten.

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in weiterer Trend sind die Elektro-Mountainbikes. Im Stadt- und Straßenbereich haben Pedelecs bereits Fuß gefasst. Jetzt schwappt diese Welle auch auf den Mountainbike-Bereich über. Mein Begleiter war nach einer 40-minütigen Probefahrt mit einem Haibike-Pedelec mit neuem Bosch-Antrieb jedenfalls begeistert. Ich kurbele lieber noch ohne Unterstützung, da ist der sportliche Effekt größer.

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Neben den Rädern gab es natürlich auch jede Menge technisches Zubehör. Mich interessierten vor allem Alternativen zur Kettenschaltung. Da war die erste Anlaufstelle natürlich der Stand von Rohloff. Die bekannte 14-Gang Nabenschaltung ist nicht nur bei Reiseradlern äußerst beliebt. Der Vorteil ist das man gegenüber der Kettenschaltung nur einen Schalter hat und sich die Gänge nicht überschneiden. Die Rohloff gilt als robust und ausgereift und wäre für mich durchaus eine Überlegung für das nächste Rad.

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Die zweite Alternative finde ich dann am Stand von Pinion. Dort sitzt ein richtiges Getriebe in dem Tretlager mit 18 Gängen. Auch dieses Getriebe gilt als äußerst robust und zuverlässig, hat aber den Nachteil das man einen speziell dafür konstruierten Rahmen braucht. Es lässt sich also nicht nachrüsten. Und es ist leider noch einmal teurer wie eine Rohloffnabe. Dafür ist sie äußerst wartungsarm. Der jährliche Ölwechsel geht sehr einfach und schnell von statten, wie uns ein Mitarbeiter demonstriert.

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Auch Laufräder werden viele angeboten. Ob sich das Modell durchsetzen kann, wo man Stacheldraht als Speichen recycelt hat? Ich wage mal zu bezweifeln das sich das durchsetzt. Der arme Dackel der einem da ins Rad springt.

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Dafür gibt es viele Systemlaufräder, z.b. von Mavic. Hier gibt es sehr robuste Modelle speziell für Enduro-Mountainbikes. Wäre ja auch schlecht wenn man sich einen Freeride oder Downhill runter stürzt und die Felgen das nicht aushalten.

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Was mir bei Scott auffiel, das man sich offenbar schon um den Nachwuchs sorgt. Das äußerst farbenfrohe Voltage soll schon die Kleinsten für das Mountainbiken begeistern.

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Ich interessiere mich mehr für die farbenfrohen Mountainbike-Griffe von Ergon.
Ergonomische Griffe sind ja bei Tourenfahrern schon länger beliebt. In veränderter Form halten sie jetzt auch Einzug am Mountainbike. Sie fühlen sich von der Griffigkeit jedenfalls gut an.

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Neben den diversen Komponenten spielt auch die richtige Kleidung eine Rolle.
Gerade als Frau möchte ich natürlich auch schick angezogen über den Trail fahren. Auch da bietet die Expo jede Menge Anschauungsmaterial. Auch den farblich passenden Helm findet man hier.

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Nachdem wir uns noch verpflegt haben, wird es am frühen Nachmittag Zeit die Expo zu verlassen und die geplante Tour zum Diemelsee in Angriff zu nehmen. Gut das mein Begleiter da noch nicht weiß, was auf ihn zukommt.

Jennifer aka Sonne_Wolken

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